vergrößernverkleinern

Xherdan Shaqiri hat sich frustriert über seine Reservisten-Rolle beim FC Bayern geäußert und erneute Gespräche im Winter angekündigt.

"Klar will ich mehr spielen. Ich wollte im Sommer ja wechseln, aber der Verein hat so entschieden, wie es ist. Da muss ich durch", sagte der 23-Jährige der Schweizer Zeitung "Blick": "Nach der WM habe ich gespürt, dass es für mich besser wäre, etwas Neues auszuprobieren. Ich dachte an einen Wechsel und hatte viele Anfragen. Dann entschied der FC Bayern, dass ich bleiben muss und soll. Da kannst du als Spieler nicht viel machen."

Bereits Anfang Oktober hatte Shaqiri im SPORT1-Interview angekündigt: "Ich werde das akzeptieren. So lange ich hier bin, werde ich alles geben. Ich versuche, im Training gute Leistungen zu bringen."

Nun sieht der Schweizer aber erneut Redebedarf. "Es ist bekannt, dass ich Einsatzzeiten forderte. Aber ich habe einen Vertrag bis 2016 bei den Bayern. Sie sind mein erster Ansprechpartner. Im Winter werden wir uns zusammensetzen", sagte er dem "Blick".

Shaqiri kommt beim FC Bayern an Mario Götze, Thomas Müller, Arjen Robben und Franck Ribery nicht vorbei. Eine Situation, die ihn angesichts des Nicht-Wechsels im Sommer frustriert.

"Es war sicher eine große Enttäuschung für mich, weil ich wusste, dass es nicht einfach wird. Gerade, als Deutschland Weltmeister wurde", meinte der Mittelfeldspieler und fügte an: "Ich glaube, ich hätte auch dann nicht zu den Stammkräften gezählt, wenn ich in jedem Spiel ein Tor geschossen hätte."

Interesse an Shaqiri gibt es offenbar auch jetzt wieder. So berichtet "Tuttosport", dass Juventus Turin, im Sommer schon als Interessent gehandelt, ihn verpflichten will. Demnach verlangt der FC Bayern 23 Millionen Euro für den 23-Jährigen. Juventus schlägt ein Leihgeschäft mit Kaufoption vor.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel