Von Daniel Becht

Für Klaus Allofs ist Sebastian Jung der "logische Kandidat" für die Rechtsverteidiger-Position im DFB-Team. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass sein Weg in die Nationalmannschaft führen wird", sagte der Manager des VfL Wolfsburg bei SPORT1.

Dafür müsse der 24-jährige Jung aber weiterhin seine Leistungen bringen. Es komme darauf an, "dass er persönlich gut spielt, aber dass wir eben auch als Mannschaft erfolgreich sind", so Allofs. "Dann ist es natürlich viel einfacher."

Seit dem Rücktritt des ehemaligen Kapitäns und Rechtsverteidigers Philipp Lahm war es immer wieder zu Diskussionen um die vakante Position gekommen. Zuletzt hatte Bundestrainer Joachim Löw Hoffenheims Sebastian Rudy und Stuttgarts Antonio Rüdiger auf der rechten Abwehrseite aufgestellt.

Allofs reagierte auch weiterhin mit Verwunderung darauf, dass die Schweiz Wolfsburgs Linksverteidiger Ricardo Rodriguez für die EM-Quali gegen Litauen sowie das Testspiel gegen Polen nominiert hatte.

"Wir fanden es etwas außergewöhnlich, einen Spieler, der zwei, drei Wochen nicht gespielt hat, ins Team zu berufen", erklärte Wolfsburgs Manager. Er wolle das Risiko vermeiden, Rodriguez in wenigen Tagen spielfähig zu machen, obwohl "er dann am Ende vielleicht doch nicht so weit ist".

Sollte er dennoch in einen der Partien zum Einsatz kommen, "dann gehen wir davon aus, dass seine Verletzung komplett ausgestanden ist und dass er sich konditionell auch schon so weit fühlt, dass er das bewältigen kann", sagte Allofs.

Der Schweizer Rodriguez litt zuletzt neben einer Oberschenkelblessurauch an einer Gesäßmuskel-Entzündung und bestritt seit Mitte Oktober kein Spiel.

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