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Viktor Skripnik coacht seit dem 26. Oktober 2014 Werder Bremen

Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik mahnt vor dem Bundesliga-Nordderby beim Hamburger SV am Sonntag kommender Woche zu Besonnenheit.

"Es ist nur ein Spiel, kein Krieg, keine Schlägerei", sagte Skripnik der "Kreiszeitung Syke". Der ukrainische Coach erinnerte daran, dass die Saison noch lang und ein Spiel allein nicht entscheidend sei.

"Danach kommen doch noch 22 Spiele. Deshalb leben wir nicht nur für diese eine Partie", sagte Skripnik.

Zu Wochenbeginn hatte Hamburgs Trainer Joe Zinnbauer auf der HSV-Homepage angekündigt, dass der HSV "elf Männer" suche, die das Spiel gegen Werder "mit aller Macht gewinnen wollen".

Die HSV-Arena müsse gegen Bremen "wieder eine Festung werden", forderte Zinnbauer: "Der Rasen muss brennen."

Skripnik wundert sich über die "gefährlichen Worte" aus dem HSV-Lager und stichelt in Richtung des Erzrivalen.

"Klar, die Kulisse kann ein Riesenvorteil sein, sie kann aber auch schnell ein Nachteil sein." Wenn mal was misslinge, die Fans ungeduldig würden und dann vielleicht pfeifen, "das ist gefährlich - gerade für junge Spieler", sagte Skripnik.

Trotz seines Aufrufs zu Besonnenheit ist auch der neue Coach des Tabellen-16. heiß auf das Kellerduell beim Vorletzten und will unbedingt einen Derbysieg.

"Wir werden alles dafür tun - mit vollem Herzen", sagte der 44 Jahre alte Ukrainer.

Hier weiterlesen: Exklusiv-Interview mit Viktor Skripnik

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