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"Wir sind der Favorit für den Weltmeistertitel. Aber der Fußball ist unberechenbar und auch Favoriten stürzen bekanntlich." - Andreas Möller, Europameister von 1996, bei "Sky Sport News HD"
Andreas Möller spielte 115 Mal für Eintracht Frankfurt

Andreas Möller hat die Transferpolitik seines ehemaligen Vereins Eintracht Frankfurt scharf kritisiert.

Der einstige Bundesliga-Profi verglich die Eintracht mit dem kleinen Nachbarn FSV Mainz 05.

"Wenn ich sehe, was das kleine Mainz mit dem kleinen Stadion in den letzten Jahren erwirtschaftet hat und sportlich oft vor uns stand, muss ich sagen, die sind pfiffiger als Eintracht", sagte der 47-Jährige in der "Bild"-Zeitung.

Mainz mache Super-Geschäfte, als Beispiele nennt Möller die Transfers von Andre Schürrle und Nicolai Müller.

Die Eintracht müsse dagegen Stars für "kleines Geld oder für lau gehen lassen, so wie Schwegler, Jung oder Rode."

Der Weltmeister von 1990 erklärte weiter: "Du musst mit Top-Verpflichtungen Geld verdienen. Spieler holen, die nicht zu teuer sind, aber eine gute Zukunft haben und dadurch gute Rendite bringen. Dazu gehören auch langfristige Verträge ohne Ausstiegsklauseln."

Frankfurt sei ideal für die Entwicklung solcher Spieler, da man nicht den Druck habe, vorne mitspielen zu müssen.

Möller bestritt während seiner aktiven Karriere 115 Spiele für Frankfurt.

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