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Richtig blöd läuft es für Mönchengladbachs Christoph Kramer bei der Szene des Spieltags. Er erwischt den Ball komplett falsch, schießt aus über 40 Metern das entscheidende Eigentor zum 0:1 in Dortmund. Kein Pech sind dagegen die gerade mal 38 Prozent seiner Zweikämpfe, die er gewinnt. Kramer ist an diesem Abend überfordert

Weltmeister Christoph Kramer würde die Wahl seines kuriosen Eigentores aus 44 Metern zum Tor des Monats mit Humor nehmen.

"Ich hätte damit kein Problem. Es war doch ein schönes Tor - nur leider in die falsche Richtung", sagte der Abwehrspieler von Borussia Mönchengladbach der Tageszeitung "Die Welt" und fügte an: "Wenn jemand es nominieren möchte, bitte!"

Kramer hatte Anfang November beim 0:1 bei Borussia Dortmund in der 58. Minute mit einem versuchten Rückpass auf Torhüter Yann Sommer ins eigene Netz getroffen.

Die "ARD" hatte zuletzt offen gelassen, ob der Treffer nominiert wird.

Die Eigentore des Münchners Helmut Winklhofer (1985) und des Berliners Frank Rohde (1993) hatten einst die meisten Stimmen erhalten.

"Ich mache mir ja auch aus diversen Dingen einen Spaß. Wer austeilt, muss auch einstecken können", sagte Kramer nun. Die Tage nach dem Spiel beim BVB seien dennoch nicht einfach gewesen.

"Ein paar Kollegen und Freunde haben mich natürlich hochgenommen. Da wurde ich schon hier und da verarscht. Ich hätte es ja nicht anders gemacht - das ist völlig normal in einer Fußballmannschaft", sagte der 23-Jährige.

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