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Die Allianz Arena ist die Heimatstätte des FC Bayern
Der DFB wollte sich mit dem Münchner Stadion um das EM-Finale 2020 bewerben

Bundesliga-Krösus FC Bayern München steht künftig noch mehr Geld zur Verfügung.

Der deutsche Rekordmeister hat die Kosten für die Allianz Arena in Höhe von 346 Millionen Euro 16 Jahre früher als ursprünglich geplant "komplett abbezahlt", wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im "Bayern-Magazin" vor dem Spiel am Samstag gegen 1899 Hoffenheim bekannt gab.

"Wir haben unser Stadion komplett privat finanziert. Dafür haben wir im Jahr 2005 exakt 346 Millionen Euro in die Hand genommen, mit einem Finanzierungsplan, der auf 25 Jahre ausgelegt war, also bis 2030. Nun haben wir dieses Stadion bereits nach neuneinhalb Jahren abbezahlt", schrieb Rummenigge in seinem Vorwort.

Darauf seien alle "besonders stolz".

Für den FC Bayern würde das bedeuten, so Rummenigge weiter, "dass die Einnahmen aus der Allianz Arena künftig auch in die Qualität der Mannschaft investiert werden können".

Der ehemalige Präsident Uli Hoeneß hatte von rund 25 Millionen Euro gesprochen, die dem Rekordmeister dann mehr zur Verfügung stehen würden.

Bei der Jahreshauptversammlung am 28. November werde die FC Bayern München AG erneut "stolze Zahlen" vorlegen können, führte Rummenigge aus.

Ohne Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen vorgreifen zu wollen, "ist es kein Geheimnis mehr, dass wir in der Saison 2013/14 beim Umsatz erstmals die magische Marke von einer halben Milliarde Euro übertroffen haben. Auch den Gewinn haben wir erneut nachhaltig gesteigert."

Der soll dem Vernehmen nach bei 16,5 Millionen Euro bei 528 Millionen Euro Umsatz liegen.

Im Geschäftsjahr 2012/13 betrug der Umsatz 432,8 Millionen bei einem Konzerngewinn nach Steuern von 14 Millionen.

Die schnelle Ablösung der Allianz Arena, deren Kapazität bis zur Rückrunde auf 75.000 Plätze ausgeweitet wird, war vor allem durch den Einstieg des Versicherungskonzerns bei den Bayern möglich geworden.

Die Allianz AG hatte für 8,33 Prozent der Anteile 110 Millionen Euro bezahlt.

Seit 2001 ist bereits das Sportartikel-Unternehmen adidas (10 Prozent/75 Millionen) Teilhaber der FC Bayern AG.

Audi folgte dann 2009 mit 90 Millionen für 9,09 Prozent.

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