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Platz 15 nach elf Spielen, neun Zähler hinter der Champions-League-Qualifikation: Borussia Dortmund kommt in der Bundesliga nur sehr schwer in Form.

Trainer Jürgen Klopp hat dagegen die verbale Attacke nicht verlernt. Bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel des BVB am Samstag in Paderborn fragte ein Journalist Klopp, ob die heimischen Gegner die Dortmunder Spielweise entschlüsselt hätten.

"Was heißt: unsere Spielweise entschlüsselt? Dass wir gegen einen Gegner, der nicht so viel Ballbesitz hat, kontern wollen, oder was? War das jemals so? Kann man Tempo entschlüsseln?", entgegnete Klopp sichtlich genervt. "Wir hatten gegen Gladbach Phasen mit 75 Prozent Ballbesitz - gegen Gladbach, wohlgemerkt!"

Für Klopp ist es keine Überraschung, das sich die Mannschaften der Bundesliga auf seine Fußball-Philosophie eingestellt haben: " Unser Problem ist nicht, dass irgendjemand erkannt hat, wie wir spielen. Das würde beinhalten, dass alle Mannschaften die wir in den letzten Jahren geschlagen haben, den Schlag nicht gehört haben."

Und zum Schluss bekommt der Fragensteller noch eine ironische Bemerkung mit: "Ich habe immer noch das Büßerhemd an und bin nicht auf Krawall gebürstet - auch bei blöden Fragen", sagte Klopp mit Blick auf die mäßige Dortmunder Form. "Deswegen kann man noch ein paar Wochen alles fragen, was man fragen will."

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