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Toni Polster stürmte von 1993 bis 1998 für den 1. FC Köln und erzielte 79 Tore

Kölns ehemaliger Top-Torjäger Toni Polster glaubt, dass die Stürmer des FC noch Zeit brauchen, um sich an die Bundesliga zu gewöhnen.

"Es ist in der Ersten Bundesliga natürlich eine defensivere Spielweise gefragt als in der Zweiten Liga und da leiden die Stürmer etwas darunter", sagte Polster im Gespräch mit SPORT1: "Aber Spieler, die 15 Tore pro Saison garantieren, kann sich der FC momentan nicht leisten."

Kölns erfolgreichster Angreifer ist bisher Anthony Ujah mit drei Saisontreffern.

Für Polster kann das Ziel in Köln nur Klassenerhalt heißen: "Die Kölner müssen Punkte sammeln, so viele es geht, so schnell wie möglich, damit sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Man muss die Kirche im Dorf lassen. Der FC muss die Klasse halten. Alles andere ist illusorisch."

Der Österreicher lobte die Arbeit von FC-Trainer Peter Stöger: "Er macht das richtig. Er hat die Spielweise ändern müssen."

Nach seiner Zeit in Köln spielte Polster von 1998 bis 2000 bei Borussia Mönchengladbach.

Er ist begeistert von der Arbeit der Vereinsführung der "Fohlen": "Die Entwicklung ist sehr erfreulich, weil die Verantwortlichen das Geld, das sie erwirtschaften, durch gute Arbeit im Backoffice, die ich ja kenne, in die Mannschaft gesteckt haben."

Polster weiter: "Jetzt haben sie einen Kader haben, der sich sehen lassen kann und der Rotationen und Ausfälle kompensieren kann, ohne einen Qualitätsverlust zu erleiden."

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