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Frankfurts Trainer Thomas Schaaf lässt seine Elf gegen den FC Bayern hoch stehen und den Meister früh attackieren. Das klappt lange zwar sehr gut, die Eintracht kassiert aber in der zweiten Halbzeit die Quittung für ihren Mut: Die Bayern machen ernst, gewinnen am Ende 4:0. Spätestens nach dem zweiten Gegentor fällt Frankfurt auseinander

Seit vier Ligaspielen kein Punkt, zwei Top-Gegner vor der Brust und die Abstiegszone gefährlich nah: Eintracht Frankfurt ist sich der brenzligen Situation durchaus bewusst.

"Wir sind nicht blind und naiv. Wir sehen unsere Fehler ganz genau und wissen, dass wir uns erheblich verbessern müssen", sagte Trainer Thomas Schaaf der "Bild".

Der langjährige Coach von Werder Bremen war im Sommer zu den Hessen gewechselt und erlebt nun nach einem starken Auftakt seine erste Krise am Main.

Und die könnte sich weiter verschärfen - Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund heißen die nächsten Gegner der Eintracht, die im schlimmsten Fall nach dem Wochenende sogar auf einen Abstiegsrang rutschen könnte.

Davon will Schaaf aber erst einmal nichts wissen.

"Ich glaube ganz einfach, dass mit dieser Mannschaft noch einiges zu erreichen ist", sagte der 53-Jährige. Ohnehin hatte er eine schwierige Saison erwartet, "weil es verdammt viel Umbruch zu bewältigen gibt." Und deshalb seien die Gedanken zu Saisonbeginn "viel düsterer gewesen, als wir sie jetzt aktuell haben."

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