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Markus Gisdol will nach den Erfolgen in der Liga auch im Pokal glänzen

Bundesligist 1899 Hoffenheim musste im vergangenen Geschäftsjahr Verluste in Höhe von 11,7 Millionen Euro verzeichnen.

Das gab der Tabellenfünfte einen Tag vor dem Spitzenspiel bei Bayern München am Samstag (15.30) bekannt.

Demnach erwirtschaftete die TSG einen Gesamtumsatz von rund 66 Millionen Euro.

"Das Geschäftsjahr war vor allem geprägt von der im April 2013 eingeleiteten strukturellen Neuausrichtung", sagte Finanz-Geschäftsführer Frank Briel: "Inmitten der größten sportlichen Krise des Klubs und mit dem Abstieg vor Augen, haben wir uns zu einer radikalen Kurskorrektur, einem regelrechten Neuanfang entschlossen. Und diesen Weg gehen wir mit aller Konsequenz, weil er alternativlos ist, auch wenn er in die roten Zahlen führte."

Erst in den Relegationsspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern hatten die Kraichgauer damals die Klasse gehalten, in der laufenden Saison gehört Hoffenheim mit den Nationalspielern Kevin Volland, Sebastian Rudy und Roberto Firmino (Brasilien) zur Spitzengruppe der Liga.

In der Krisensaison, in der auch die höchst umstrittene "Trainingsgruppe 2" gegründet worden war, "hatten wir zeitweise einen Kader von mehr als 40 Spielern aufgebaut", sagte Briel: "Zudem beschäftigten wir in kurzer Zeit zahlreiche Trainer und Manager. Auch in der Geschäftsstelle wurden neue Strukturen geschaffen. Veränderungen einzuleiten und sie letztlich umzusetzen - all das kostet Geld."

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