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Franck Ribery-FC Bayern München-Manchester City-Dribbling

Franck Ribery ärgert sich noch immer über die verlorene Weltfußballer-Wahl 2013.

"Ich hatte mit Bayern fünf Titel geholt, individuell drei Auszeichnungen gewonnen. Trotzdem fiel die Wahl nicht auf mich. Was willst du da machen?", sagte der Star des FC Bayern in der "Sportbild".

Zudem erklärt er, dass er wusste, dass er im Januar 2014 in Zürich nicht gewinnen konnte: "Ich habe gesehen, wie Sepp Blatter Cristiano Ronaldo euphorisch begrüßt hat. Dazu viele Fotos. Ich bin doch nicht blöd: Da war mir klar, dass er gewinnen muss", so der 31-jährige Franzose.

Ribery rechnet auch bei der Weltfußballer-Wahl 2015 mit einem ungerechten Ergebnis: "Manuel Neuer oder Arjen Robben müssen es für mich werden, es gibt keine zwei Meinungen. Manu hat alles gewonnen, er ist ein guter Mensch, nicht arrogant. Arjen hat eine unglaubliche letzte Bundesliga-Saison gespielt, danach eine überragende WM. Aber ich befürchte, dass da noch viel Politik dazukommt. Der Goldene Ball für den besten Spieler? Ich glaube das nicht mehr. 2006 hat Cannavaro gewonnen. Weil er Weltmeister war, das ist alles."

Zudem gibt er zu, dass er 2009 kurz vor dem Abschied stand, aber dann doch blieb.

"Ich hatte dann zwei, drei Gespräche mit Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge. Und diese waren richtig geil", erklärt Ribery.

Besonders beeindruckt war er von der Wertschätzung: "Du bist unser bester Mann, du musst bleiben. Barcelona hat Messi, wir haben dich, Franck."

Daher will er seine Karriere auch beim FCB beenden. "Ich bin seit acht Jahren hier und will meine Karriere in München beenden. Der Verein ist heute auf einer Ebene mit Real und Barca."

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