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Bernd Schuster wird wohl nicht Trainer der "Löwen"

Bernd Schuster hat gewisse Abnutzungserscheinungen im Innenverhältnis zwischen Trainer Jürgen Klopp und dessen Arbeitgeber Borussia Dortmund festgestellt.

"Machen wir uns nichts vor: Jürgen Klopp ist jetzt seit sechs Jahren Trainer in Dortmund. Ohne jetzt das Ende des BVB einläuten zu wollen, um Gottes Willen, aber da wetzt sich schon so einiges ab in so vielen Jahren", sagt der 54-Jährige zur "Welt".

Weiter führte Schuster aus: "Kloppo hat eine gewisse Leichtigkeit, mit der kann er vieles wettmachen. Im Moment gibt es aber nur eine Arznei: Spiele gewinnen, drei Punkte holen. Erst dann glaubt auch die Mannschaft wieder an ihre Qualität. Denn natürlich kommen auch bei den Spielern Zweifel auf, die sie bislang nicht kannten."

Zurzeit belegen die Schwarz-Gelben in der Bundesliga den 16. Tabellenplatz.

Für Schuster, viele Jahre in Spanien als Trainer tätig, hat die Borussia aber durchaus noch eine Chance, sich über die Liga erneut für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren.

"Der Klub ist sehr gefestigt, das spürt man. Einfach aber wird es in dieser Saison nicht", schrieb er.

Noch könne es für einen der ersten fünf Plätze reichen.

"Vorausgesetzt, Dortmund bekommt wieder einen Lauf. Eigentlich ist die Europa League eine Nummer zu klein für Dortmund. Dort verlierst du Geld, du kannst keines gewinnen. Die Dortmunder sind diesbezüglich über die Jahre natürlich sehr verwöhnt", kommentierte Schuster.

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