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Christian Seifert ist seit 2005 Vorsitzender der Geschäftsführung der DFL

Das Gütsiegel "Weltmeister-Liga" spült den Bundesligisten zusätzliche Millionen durch die Auslandsvermarktung in die Kassen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die TV-Rechte für die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 in 18 Ländern vergeben.

Damit wird die Auslandsvermarktung den Klubs ab 2015 mehr als 150 Millionen Euro pro Saison einbringen.

Somit werden die bisherigen Planungen, die von einer Steigerung von 70 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro pro Saison ausgingen, übertroffen.

"Diese Abschlüsse belegen erneut, dass wir den Weg der Bundesliga in die großen internationalen Mediennetzwerke erfolgreich fortsetzen und somit quantitatives mit qualitativem Wachstum verbinden können", sagte Geschäftsführer Jörg Daubitzer von der DFL Sports Enterprises.

Ligapräsident Reinhard Rauball hatte zuletzt Einnahmen zwischen 200 und 250 Millionen Euro als mittelfristiges Ziel ausgegeben.

Dazu kommen die 628 Millionen Euro pro Saison für die nationalen TV-Rechte. Der Vertrag läuft bis zur Spielzeit 2016/17.

Da DFL-Boss Christian Seifert danach von einer weiteren Steigerung der Einnahmen ausgeht, könnte die Milliarden-Schallmauer in drei Jahren erreicht werden.

Besonders hohe Steigerungsraten konnte die Vermarktungstochter der DFL nun in Spanien, der Türkei und Griechenland erzielen.

Vergeben wurden die Rechte zudem in Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgisien, Malta, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, der Ukraine, Weißrussland und Zypern.

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