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Marvin Bakalorz (r.) startete seine Profikarriere 2008 bei Preußen Münster

Paderborns Marvin Bakalorz hat sich wenige Tage nach seinem brutalen Foul an Dortmunds Marco Reus betroffen über die anschließende Kritik an seiner Person beschwert.

"Einige Medienberichte und auch Kommentare aus dem BVB-Umfeld haben mich schon persönlich getroffen", sagte der ehemalige Dortmunder Bakalorz im Gespräch mit SPORT1, "es war nie meine Absicht, Marco zu verletzen. Wer sich die Szene ohne Voreingenommenheit ansieht, wird zu dem gleichen Urteil kommen."

Reus zog sich bei der Attacke eine schwere Sprunggelenks-Verletzung zu und fällt bis zum Jahresende aus.

Mittlerweile sind Opfer und Übeltäter aber längst wieder versöhnt. "Darüber bin ich glücklich", meinte Bakalorz und fügte hinzu: "Ich habe aber auch nichts Anderes erwartet. Wir verstehen uns sehr gut, unser persönliches Verhältnis hat sich nicht verändert."

Bakalorz sah für seinen Tritt gegen Reus nur die Gelbe Karte, war vor allem Dortmunds Trainer Jürgen Klopp erzürnte. Paderborns Coach Andre Breitenreiter nimmt seinen Mittelfeldspieler hingegen in Schutz.

"Es ist nicht korrekt, dass man den Jungen der Öffentlichkeit zum Fraß vorwirft", sagte der Aufstiegscoach der Ostwestfalen bei SPORT1.

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