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Schalke 04 muss einen neuen Rasen verlegen

Der Dauerzwist zwischen Bundesligist Schalke 04 und der Online-Ticketbörse Viagogo ist endgültig beendet. Wie der Verein mitteilte, stellte das angerufene Schiedsgericht, vor dem beide Seiten wechselseitige Ansprüche verfolgt hatten, die Beendigung des Vertrages rückwirkend zum 1. Juli 2013 fest.

Weder dem Verein noch viagogo stehen demnach noch Ansprüche zu.

"Wir sehen uns mit diesem Schiedsspruch in unserem Handeln Anfang Juli des vergangenen Jahres bestätigt", erklärte Schalkes Marketingvorstand Alexander Jobst: "Das Ziel, den Vertrag aufgrund vorgefallener Vertragsverstöße fristlos zu kündigen, haben wir damit ohne Abstriche erreicht und sind froh, dass dieses Thema nun endgültig zu den Akten gelegt werden kann."

Schalke hatte ursprünglich am 1. Juli 2013 einen Vertrag mit dem Tickethändler abgeschlossen, die Vereinbarung nach Fanprotesten aufgrund umstrittener Geschäftspraktiken des Unternehmens jedoch nur wenige Tage später wieder aufgekündigt.

Viagogo habe trotz mehrfacher Aufforderungen von Beginn an vertragliche Regelungen nicht eingehalten, hatten die Schalker ihre Entscheidung begründet.

Der Kontrakt hatte ursprünglich vorgesehen, dass die Schalker 3, 6 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren dafür kassiert hätten, dass Viagogo pro Jahr 3000 Karten mit maximal 100-prozentigem Aufschlag weiterverkaufen darf und alle Ticketverkäufe "von Fan zu Fan" übernimmt.

Das Unternehmen hatte den Königsblauen seinerseits vorgeworfen, unberechtigt aus dem Vertrag aussteigen zu wollen, "indem sie Viagogo des vermeintlichen Vertragsbruches beschuldigten".

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