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Bei Hertha-Coach Jos Luhukay überwiegt vor dem Anpfiff die Skepsis. Der schwache Saisonstart mit nur einem Sieg aus sechs Spielen hat beim Niederländer Spuren hinterlassen. Vermutlich hat Luhukay schon eine böse Vorahnung

Vor der Saison-Rekordkulisse von 76.197 Besuchern will Hertha BSC am Samstag im ausverkauften Berliner Olympiastadion gegen Bayern München (15.30 Uhr) das Optimum für sich rausholen. Trainer Jos Luhukay sieht sein Team klar in der Außenseiterrolle und will es deshalb nicht allein nach dem Ergebnis bewerten.

"Für mich ist entscheidend, wie wir auftreten. Wir können in dem Spiel Anerkennung und Respekt gewinnen", sagte Luhukay und fügte an: "Wenn man hoch verliert, ist das keine schöne Sache. Deshalb müssen wir unbedingt den Respekt vor den Bayern ablegen."

Gleichzeitig aber gab sich der Chefcoach auch beeindruckt vom Auftreten des souveränen Tabellenführers. "Die Mannschaft hat eine Stärke, die überragend ist. Die Spieler sind unglaublich getrieben, haben immer wieder den Anreiz, alles aus sich herauszuholen", sagte der Niederländer und ergänzte: "Deshalb wird sie auch die 2: 3-Niederlage in der Champions League bei Manchester City nicht zurückwerfen."

Personell hat Luhukay keine neuen Ausfälle zu beklagen und könnte auf die Startelf vom 2:1-Sieg am vergangenen Samstag beim 1. FC Köln setzen. In dem Falle würde der Ex-Dortmunder Julian Schieber im Sturmzentrum zunächst wieder den Vorzug vor dem ivorischen Nationalspieler Salomon Kalou erhalten.

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