Von Mathias Frohnapfel und Jonas Austermann

Hoffenheims Kapitän Andreas Beck hat im Gespräch mit SPORT1 eine schnelle Wende des sportlichen Trends gefordert.

"Elf Gegentore in drei Spielen sind für uns natürlich nicht befriedigend, weil wir davor viele Spiele hatten, in denen wir sehr stabil gespielt und wenig zugelassen haben", sagte Beck mit Blick auf das Samstagabendspiel gegen Hannover 96 (ab 18 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm).

Nach zuvor neun Partien ohne Niederlage und nur sieben Gegentreffern schien die TSG auf dem Weg Richtung Europa.

Die folgenden drei Spielen erinnerten an das Muster der vergangenen Saison, in der Hoffenheim 70 Tore kassierte.

Pleiten gegen Borussia Mönchengladbach, den 1. FC Köln und den FC Bayern waren die Folge.

"Wir wollen den Turn-Around schnellstmöglich schaffen. Am besten im nächsten Heimspiel", sagte Beck exklusiv zu SPORT1.

Auffällig war vor allem, dass die Mannschaft von Markus Gisdol viele Treffer aus der Distanz schlucken musste. Auch Mario Götze schoss die Bayern fulminant in Führung.

"Wenn man sich die Tore anschaut, die wir bekommen haben, dann sagt das schon alles. Wir stehen nicht schlecht, das waren zum größten Teil Weitschüsse. Was soll man da als Abwehrspieler oder Torhüter groß machen?", sagte Abwehrspieler Niklas Süle gegenüber SPORT1.

Der Einsatz des 19 Jahre alte Stammspielers ist für das Spiel am Wochenende noch fraglich, er könnte bereits zum 40. Mal in der Bundesliga auflaufen.

"Ich denke, das Glück kommt auch wieder auf unsere Seite ? hoffentlich in den kommenden Wochen", meinte Süle exklusiv zu SPORT1.

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