Trainer Thomas Schaaf will Eintracht Frankfurt mittelfristig mehr Selbstvertrauen einimpfen.

"Es geht um diese Ausstrahlung, die den anderen signalisiert, dass sie besser gleich wieder in den Mannschaftsbus steigen", sagte der 53-jährige Schaaf bei einer Veranstaltung des Vereins Frankfurter Sportpresse (VFS) am Donnerstagabend.

Insgeheim hofft der frühere Bremer Coach bereits im Heimspiel des Tabellen-Zwölften am Sonntag gegen Borussia Dortmund (17.30 Uhr) auf eine breite Brust der Hessen.

Der BVB sei "genauso zu beeindrucken, wenn du das rüberbringst. Das kann Wirkung haben", meinte Schaaf, der allerdings große Stücke auf die kriselnden Westfalen hält: "Dortmund hat eine super Truppe mit super Kickern. Es wird schwer, aber auch sehr spannend."

Bis auf seine Langzeitverletzten kann der Trainer am Sonntag wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. "Nach dem Eindruck im Training am Freitag" werden laut Schaaf auch die zuletzt angeschlagenen Bamba Anderson und Sonny Kittel zur Verfügung stehen.

Für seine Schützlinge hat der in Mannheim geborene Ex-Profi derweil nur lobende Worte parat. Die Eintracht hatte am vergangenen Wochenende durch einen überraschenden 3:1-Auswärtssieg bei Borussia Mönchengladbach ihre schwarze Serie mit fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge beendet.

"Diese Mannschaft hat es geschafft, ihrem Weg treu zu bleiben. Das Arbeiten mit dieser Truppe macht mir unheimlich viel Spaß", sagte Schaaf, der vor der Saison in Frankfurt die Nachfolge von Armin Veh angetreten hatte.

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