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Sebastian Rode FC Bayern lächelt
Sebastian Rode wechselte im Sommer von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern © Getty

München - Sebastian Rode spricht im SPORT1-Interview über das erste halbe Jahr beim FC Bayern München, seinen Urlaub und seine Ziele.

Der Eishockey-Bundesliga hat er eine kurze Stippvisite abgestattet, seinen Kumpel Jochen Hecht von den Adler Mannheim getroffen.

Ansonsten lässt es Sebastian Rode in der fußballfreien Zeit zumeist ruhig angehen. Es heißt, Kraft zu tanken für die Rückrunde mit dem FC Bayern.

Der Münchner Neuzugang hat dafür ebenso wie der ganze Klub große Ziele: Rode könnte zum ersten Mal in seiner Karriere Deutscher Meister werden (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle), auch in Champions League und DFB-Pokal ist alles möglich.

Auch deshalb ist der gebürtige Hesse im Sommer von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern gewechselt. Dort hat er sich immer mehr Respekt erarbeitet, in zehn Bundesliga-Einsätzen ein Tor erzielt und vier Treffer vorbereitet. Vor allem im Endspurt vor der Winterpause zeigte er starke Leistungen.

Im SPORT1-Interview spricht der 24-Jährige über sein gestiegenes Selbstbewusstsein, seine Entscheidung pro Bayern und die Aufgabenstellung in der Champions League.

SPORT1: Herr Rode, wie verbringen Sie die fußballfreie Zeit bis zum Trainingsneustart?

Sebastian Rode: Es ist auf jeden Fall wichtig mal vom Fußball abzuschalten. Ich werde unter anderem zu Hause in Hessen bei meinen Eltern sein und werde natürlich auch Zeit mit meiner Freundin verbringen.

SPORT1: Und wie lautet Ihr Fazit nach den ersten sechs Monaten beim FC Bayern?

Rode: Die Zeit hier in München hat sehr gut angefangen, ich bin froh, dass es auch nach der Verletzung, die ich ja in Frankfurt hatte, so lief. Ich hatte alle Vorbereitungsspiele gemacht und bin in der Halbserie ohne Verletzung geblieben. Ich konnte viel lernen, in der Mannschaft, beim Training und hab ja auch einige Einsatzminuten bekommen.

SPORT1: Ihr Selbstbewusstsein dürfte gewachsen sein, zumal Ihnen gegen ZSKA Moskau das erhoffte erste Champions-League-Tor Ihrer Karriere gelang.

Rode: Es war ein riesiges Gefühl! Zweimal hat Bastian Schweinsteiger für mich aufgelegt, auch als ich in der Bundesliga gegen Hoffenheim getroffen habe. Das freut einen ungemein.

SPORT1: Sehen Sie sich damit auch bestätigt, den Weg von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern gemacht zu haben?

Rode: Ich habe ja von Anfang an gesagt, dass es kein einfacher Schritt ist, dass ich es vielen Kritiker zeigen muss und will. Ich denke, sie sind so weit verstummt und honorieren meine Leistung. Ich bin sehr zufrieden.

SPORT1: Haben Sie gemerkt, dass Ihre eigene Wahrnehmung sich geändert hat durch die Spiele, bei denen Sie mitgewirkt haben?

Rode: Ja, es ist für das eigene Selbstbewusstsein sehr gut. Der Trainer vertraut mir, das will ich auch weiterhin mit Leistungen zurückzahlen.

SPORT1: Welches Ziel haben Sie sich für 2015 gesetzt?

Rode: Dass es so weiter geht wie bisher. Und wir als erstes eine gute Vorbereitung hinlegen.

SPORT1: Was sagen Sie zum Champions-League-Los Schachtjor Donezk?

Rode: Ich kenne den Gegner schon ganz gut, wir haben mit Eintracht Frankfurt damals im Trainingslager gegen sie gespielt, auch Dortmund musste ja schon in der Champions League gegen Donezk antreten. Es ist eine sehr unbequeme Mannschaft. Sie sind vorne mit starken Brasilianern bestückt, die Abwehr mit hageren Spielern aus Russland und der Ukraine. Es wird nicht einfach für uns, aber es ist uns auch nicht bange.

SPORT1: Wen sehen Sie als größten Konkurrenten um den Titel? Ist das vor allem Real Madrid?

Rode: Real Madrid hat in der Vorrunde 18 Punkte geholt. Das ist schon eine Marke. Aber alle, die im Achtelfinale stehen, haben es verdient. Ich sehe jetzt zwei Kracherspiele Paris gegen Chelsea und Manchester City gegen Barcelona. Da fliegen schon mal zwei starke Teams raus. Doch wir müssen erstmal unsere eigene Aufgabe erledigen.

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