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Jaroslav Drobny parierte in der Anfangsphase einen Elfmeter
Karim Guede (vorne) spielt seit 2012 für den SC Freiburg © Getty Images

Freiburg - Freiburg kommt trotz starker zweiter Hälfte gegen den HSV nicht über ein Unentschieden hinaus. Drobny pariert einen Elfmeter.

Der SC Freiburg hat beim Jubiläum seines Trainers Christian Streich einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf verpasst.

Der Hamburger SV hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einen ganz wichtigen Sieg verpasst.

Beim Kellerrivalen Hamburger SV kamen die breisgauer am 15. Spieltag nur zu einem 0:0 und ließen so die Chance ungenutzt, am HSV vorbeizuziehen.

Hamburgs Aufschwung gebremst

Sowohl für den HSV (16 Punkte) als auch die Freiburger (14) bleibt die Lage damit angespannt.

Während die Hausherren ihr achtes Remis der Saison aber zumindest als kleinen Erfolg werten dürfen, scheint der zarte Aufschwung der Hamburger mit zuletzt drei Heimsiegen in Serie wegen der Auswärtsschwäche schon wieder gebremst.

Darida scheitert an Drobny - Elfmeter strittig

Freiburgs Vladimir Darida (2.) scheiterte früh nach umstrittenen Elfmeterpfiff an dem ins richtige Eck springenden Jaroslav Drobny. Hamburgs Nicolai Müller (63.) traf zudem nur die Latte vor 24.000 Zuschauern, die äußerst turbulent begann: Nach nur wenigen Sekunden sprach WM-Schiedsrichter Wolfgang Stark den Gastgebern den Strafstoß zu. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

"Es fand eine Berührung statt, aber der Spieler war bereits im Fallen", analysierte Sky-Experte und Ex-FIFA-Referee Markus Merk die knifflige Szene.

Jubiläum für Streich

Die Freiburger, in der Startelf wieder mit dem zuletzt verletzten Kapitän Sascha Riether, blieben in der Anfangsphase trotz der verpassten Führung tonangebend.

Leidenschaft, Wille, Einsatz - all das stimmte im 100. Bundesliga-Spiel ihres Trainers Christian Streich.

Kein Leckerbissen

Auf der anderen Seite agierten die Hanseaten, im Mittelfeld wieder mit dem Schweizer Nationalspieler Valon Behrami, zurückhaltend und kontrolliert. Gefährlich wurde es in der ersten Halbzeit eigentlich nur nach einem Freistoß ihres Kapitäns Rafael van der Vaart (13.), der bemüht war, Ordnung in das Spiel der Gäste zu bringen.

Nach 30 Minuten verlor die Begegnung an Qualität und entpuppte sich in den 15 Minuten bis zum Seitenwechsel als großer Langweiler.

Schmid im Doppelpack

Auch den zweiten Durchgang eröffneten die Freiburger spektakulär. Jonathan Schmid (50.) prüfte in seinem 100. Bundesliga-Spiel Drobny erst per Kopf, eine Minute später schlenzte er den Ball nur knapp am Tor vorbei.

Schmid läutete damit die beste Phase seiner Mannschaft ein, die nach knapp 70 Minuten aber schon wieder zu Ende war.

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