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Lukas Kruse SC Paderborn VfL Wolfsburg
Lukas Kruse bringt Wolfsburg mit seinen Paradem zur Verzweiflung © imago

Wolfsburg - Paderborns Torwart bringt Wolfsburg zur Verzweiflung und rettet seinem Team das Remis. Perisic patzt vom Punkt, Meha bleibt cool.

Der VfL Wolfsburg hat am 15. Spieltag Punkte liegen lassen und ist wohl endgültig kein ernsthafter Verfolger mehr von Herbstmeister Bayern München.

Die "Wölfe" kamen im Heimspiel gegen Aufsteiger SC Paderborn nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und haben auf Rang zwei schon neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern.

Perisic scheitert vom Punkt

Die Wolfsburger Führung durch ein Eigentor von Rafa Lopez (17.) glich Alban Meha (51.) per Foulelfmeter aus. Zuvor war Ivan Perisic mit einem Strafstoß am überragenden SCP-Keeper Lukas Kruse gescheitert (20.).

So schaffte der SC Paderborn vor 26.044 Zuschauern ein respektables Remis, durch das die Ostwestfalen mit 18 Punkten den zehnten Platz belegen.

Allerdings blieb die Mannschaft von Trainer Andre Breitenreiter auch im fünften Spiel in Folge ohne Sieg und legte damit die längste Durststrecke ohne Dreier der laufenden Saison hin.

Wolfsburg stellte mit 30 Punkten seinen Hinrunden-Rekord in der Bundesliga-Geschichte ein.

Der VfL zeigte drei Tage nach dem Europa-League-Sieg gegen den OSC Lille (3:0), der den Einzug in die K.o.-Phase brachte, zunächst keinerlei Ermüdungserscheinungen. Von Beginn an ging es Richtung Paderborner Tor. Zur Pause hätte es 3:0 heißen müssen.

Gräfe im Fokus

Schiedsrichter Manuel Gräfe erkannte ein Tor von Bas Dost (33.) wegen angeblichen Foulspiels des Niederländers nicht an.

Gräfe machte nicht nur in dieser Szene eine unglückliche Figur. Auch seine Strafstoß-Entscheidung für die Gäste war äußerst umstritten, Naldo soll Christian Strohdiek im Gesicht getroffen haben.

In der 58. Minute wurde Dost im Strafraum von Meha umgerissen, doch Gräfe verweigerte den fälligen Elfmeter-Pfiff. Kurz zuvor hätte Dost per Kopf den zweiten "Wölfe"-Treffer erzielen müssen, doch der Pechvogel des Tages scheiterte an Kruse.

Kutschke sorgt für Belebung

Paderborn, das in der ersten Halbzeit zeitweise hinten mit fünf Spielern auf einer Linie stand, lockerte zur zweiten Halbzeit den Abwehrriegel ein wenig. Der eingewechselte Stefan Kutschke sorgte an alter Wirkungsstätte für mehr Gefahr im gegnerischen Strafraum, doch viele Chancen gab es für den Gast nicht.

Die Wolfsburger, bei denen am Dienstag der Chinese Xizhe Zhang als Neuzugang präsentiert werden soll, hätten indes abermals durch Dost (65.), Kevin de Bruyne (67.) und Nicklas Bendtner (90.) treffen müssen.

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