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Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (l.) hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2017 verlängert. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 17. Spieltags
Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (l.) hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2017 verlängert. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des 17. Spieltags © getty

Gelsenkirchen - Schalke lässt gegen Hamburg Punkte liegen und nutzt im Kampf um die Champions-League-Plätze Ausrutscher der Konkurrenz nicht.

Schalke 04 hat im Rennen um die Champions-League-Plätze in der Bundesliga erneut wichtige Punkte im eigenen Stadion liegen lassen.

Eine Woche nach der überraschenden 1:2-Pleite gegen den 1. FC Köln kamen die Königsblauen gegen den kriselnden Hamburger SV nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus und verpassen damit den Sprung auf Rang drei. Denn auch die Konkurrenz aus Leverkusen (Remis gegen Frankfurt) und Mönchengladbach (Niederlage in Augsburg) punktete nicht dreifach. 

Mit 27 Punkten schlossen die stark ersatzgeschwächten Gelsenkirchener die Hinrunde als Fünfter ab, mit einem Zähler weniger als nach der schwachen ersten Serie vor einem Jahr.

Der HSV steckt trotz des Punktgewinns mit der harmlosesten Offensive der Liga in akuten Abstiegsnöten. Mit nur zwei Auswärtstoren in der Hinrunde stellten die Hanseaten den Tiefstwert von Eintracht Frankfurt aus der Saison 1988/89 ein.

Huntelaar verpasst die Führung

Den größten Jubel gab es vor dem Anpfiff, als Schalke die langersehnte Vertragsverlängerung mit Torjäger Klaas-Jan Huntelaar bekannt gab. Der Niederländer, der 2010 für die Vereinsrekordablöse von 14 Millionen Euro kam, unterschrieb bis 2017 mit der Option auf ein weiteres Jahr.

Das Spiel hatte kaum begonnen, da hätte der Niederländer beinahe schon sein 102. Tor für die Königsblauen erzielt. Doch der 31-Jährige traf mit seinem Kopfball die Latte (2.). 

Trotz einiger schlampiger Pässe dominierten die Gelsenkirchener zunächst mit schnellem Spiel über die Flügel das Geschehen. Aus ihren Chancen machten sie allerdings nichts.

Schalke nutzt Chancen nicht

Felipe Santanas Kopfball (18.) verfehlte ebenso das Ziel wie Eric Maxim Choupo-Motings Distanzschuss (20.) und Christian Fuchs' Direktabnahme (27.). Die besten Möglichkeiten der ersten Hälfte hatte aber der HSV: Petr Jiracek (29.) und Artjoms Rudnevs (45.) tauchten völlig frei vor dem Schalker Tor auf, verzogen aber.

Trainer Roberto Di Matteo setzte auf die Spieler, die am vergangenen Mittwoch in der zweiten Hälfte beim SC Paderborn ein 2:1 erkämpft hatten. Jungstar Max Meyer saß auf der Bank, auch Abwehrtalent Kaan Ayhan musste dort 45 Minuten lang Platz nehmen.

HSV-Coach Joe Zinnbauer musste auf seine beiden stärksten Offensivwaffen verzichten: Stürmer Pierre-Michel Lasogga fehlte wegen einer Oberschenkelzerrung, Spielmacher Rafael van der Vaart wegen Gelbsperre.

Fährmann rettet gegen Holtby

Nach der Pause bekam auch S04-Keeper Ralf Fährmann Arbeit: Den Schuss des Ex-Schalkers Lewis Holtby parierte er glänzend (50.).

Das Niveau der Partie sank dennoch immer mehr. Die Fehlpässe auf beiden Seiten häuften sich.

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