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Breno, Brasilien, 25, Fußball, im Juli 2012 verurteilt zu drei Jahren/neun Monaten Haft wegen schwerer Brandstiftung
Breno wechselte 2008 vom FC Sao Paulo zum FC Bayern © getty

Der ehemalige Bayern-Profi Breno kämpft weiter um seine vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis.

Es gab vor Gericht eine nicht öffentliche Anhörung, die rund eine Stunde dauerte.

Eine Entscheidung wird in etwa einer Woche erwartet.

Die Aussichten, dass der wegen schwerer Brandstiftung verurteilte Brasilianer (25) noch vor Weihnachten auf freien Fuß kommt, scheinen nicht schlecht zu stehen.

"Beide vom Gericht beauftragten Gutachter haben sich mit Entschiedenheit dafür ausgesprochen und empfohlen, Breno vorzeitig zu entlassen", sagte Breno-Anwalt Sewarion Kirkitadse der "Bild".

Selbst die Gefängnisleitung befürworte eine vorzeitige Entlassung.

Breno war im Juli 2012 zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.

Er hatte seine Villa in Grünwald in Brand gesteckt.

Seit November 2013 ist der frühere Abwehrspieler von Bayern München Freigänger und arbeitet seitdem bei seinem Ex-Verein.

Nach seiner Freilassung will Breno wieder Fußball spielen. "Mein Knie ist gesund, ich fühle mich gut. Ich bin heiß, wieder Fußball zu spielen. Fußball immer nur im Fernsehen zu sehen, das tut schon weh", sagte er der "Bild".

Breno, der 2008 nach München gewechselt war, wird auf jeden Fall nach Brasilien zurückkehren. Vom FC Sao Paulo hatte er während der Inhaftierung angeblich einen bis Oktober 2015 datierten Drei-Jahres-Vertrag erhalten.

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