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Als Wieses Entdecker gilt Gerry Ehrmann. Der Lauterer Torwarttrainer setzt sich im Januar 2002 für einen Wechsel des damals 20-Jährigen vom Regionalligisten Fortuna Köln in die Pfalz ein
Gerry Ehrmann ist seit 1996 Torwart-Trainer des 1. FC Kaiserslautern © getty

Gerry Ehrmann hat mit Unverständnis auf die Degradierung von Borussia Dortmunds Torwart Roman Weidenfeller reagiert.

Bei SPORT1 kritisierte Weidenfellers Ausbilder, dass Trainer Jürgen Klopp Weidenfeller nicht in einem persönlichen Gespräch über seine Entscheidung informiert habe.

"Bei mir gäbe es das nicht", sagte der 55-Jährige im Gespräch mit SPORT1. Er würde "vorher mit meinem Torwart sprechen und ihn über die Situation aufklären".

Zwar meinte Ehrmann auch, dass sich ein Trainer nicht immer für seine Personal-Entscheidungen rechtfertigen muss, "aber bei einem Spieler mit 34 Jahren, der Kapitän war und so viel mit dem Verein erreicht hat, ist es das Mindeste, dass man mit ihm spricht."

Klopp hatte am Freitag Mitchell Langerak anstelle von Weidenfeller das Vertrauen geschenkt und seinen Entschluss als Bauchentscheidung begründet.

Ehrmann zeigte gegenüber seinem ehemaligen Schützling Mitgefühl. "Es tut mir persönlich leid für Roman", sagte der Torwart-Trainer des 1. FC Kaiserslautern. "Ich war selbst Torwart und weiß, wie das ist, wenn man aus dem Tor genommen wird."

Wer beim abschließenden Gruppenspiel der Champions League das Dortmunder Tor hüten wird, ließ Trainer Klopp offen.

Hier weiterlesen: Ehrmann: "Bei mir gäbe es das nicht"

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