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Klaus-Michael Kühne besitzt 7,5 Prozent der HSV-Anteile
Klaus-Michael Kühne hat bereits die Rückholaktion von Rafael van der Vaart mitfinanziert © getty

Klaus-Michael Kühne plant keine weiteren Großinvestitionen beim Bundesligisten Hamburger SV.

"Ich will kein Abramowitsch werden. Ich habe jetzt wirklich schon viel zu viel Geld in dieses Hobby investiert", sagte der Milliardär der Wochenzeitung "die Zeit": "Beim HSV habe ich mir gesagt, mit wenigen Millionen ist es nicht gemacht. Aber ich bin kein 100-Millionen-Mann, der die absolute Führung übernehmen will."

Zugleich kritisierte der 77-Jährige die Arbeit der Verantwortlichen beim HSV. "Man hat ein paar teure Spieler gekauft, aber bisher keine Mannschaft formen können", sagte Kühne: "Die Mannschaft ist nicht richtig eingespielt, sie lässt den Ball nicht laufen, es wird viel versemmelt, immer wieder."

Mit der Ausgliederung ihrer Profifußball-Abteilung im Sommer hatte der HSV den Weg für Investoren frei gemacht. Nach dem Logistikunternehmer Kühne, der inzwischen 25 Millionen Euro in den klammen HSV gepumpt hat, konnte der Klub bisher aber keine weiteren Geldgeber gewinnen.

Klubeigner Roman Abramowitsch von Chelsea London hat seit dem Erwerb des Klubs 2003 Schätzungen zufolge mehr als 1,5 Milliarden Euro in den Champions-League-Sieger von 2012 investiert.

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