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Christian Heidel weist die Kondidtionsvorwürfe zurück
Christian Heidel stellt den sportlichen Erfolg über die Finanzen © getty

Manager Christian Heidel hat den Einstieg eines Investors beim Bundesligisten FSV Mainz 05 nahezu ausgeschlossen.

"Was soll bitteschön dessen Intention sein? Gewinnmaximierung ist ganz schwierig, weil das nicht die Intention eines Klubs ist. Ein Klub will sein Geld richtig einsetzen, um sportlichen Erfolg zu haben", sagte Heidel dem Internetportal "spox" und schlussfolgerte: "Dividende bekommt ein Investor bei uns nicht."

Außerdem sieht der 51-Jährige die Rheinhessen inzwischen als Opfer ihres eigenen sportlichen Erfolgs.

Heidel erinnerte in diesem Zusammenhang an eine 1:6-Heimpleite der Mainzer gegen Werder Bremen im Jahr 2006.

"Trotzdem hat das ganze Stadion nach dem Spiel unserer Mannschaft mit Standing Ovations Mut gemacht. Das wird heute so nicht mehr passieren, weil wir einfach zu gut geworden sind", erklärte er.

Leute, die dem FSV "vor zehn Jahren" prophezeit hatten, dass man "niemals" in die Bundesliga aufsteigen könne, "kritisieren uns heute für das Ausscheiden in der Europa-League-Qualifikation", meinte Heidel, der sich keine Illusionen über den Status des Tabellenelften macht: "Wir sind immer noch der Kleine."

Im wirtschaftlichen Ranking habe man den SC Paderborn hinter sich, "dann kommen mit Freiburg, Augsburg und Mainz drei Klubs, die dieselbe Klaviatur spielen."

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