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Max Eberl ist seit 2008 Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach
Max Eberl ist seit 2008 Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach © imago

Die Aussagen von Paul Breitner im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 schlagen in der Bundesliga hohe Wellen.

Nachdem der Markenbotschafter des FC Bayern der Konkurrenz "Unfähigkeit" vorgeworfen und sich gegen eine Umverteilung von Fernsehgeldern zugunsten wirtschaftlich schwächerer Vereine ausgesprochen hatte, meldeten sich zahlreiche Vertreter anderer Klubs zu Wort.

"Das ist von oben herab. Solche Äußerungen haben da nichts zu suchen. Jeder macht seinen Job so gut er kann. Das ist nicht der Stil, den man braucht", sagte Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl der "Bild" und schob nach: "Bayern hat gut dran getan, Hoeneß und Rummenigge einzusetzen und nicht Breitner..."

Auch Werder Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin kritisierte den Weltmeister von 1974: "Die Bayern nutzen ihre beeindruckende Position, die sie sich hart erarbeitet haben, brutal und konsequent aus. Das bedeutet aber nicht, dass die anderen unfähig sind. Die Äußerung ist despektierlich!"

Sportdirektor Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln warf Breitner Populismus vor: "Ich kann nicht wirklich einschätzen, was vor 30 oder 40 Jahren passiert ist. Dass ein Verein sich so nach vorne entwickelt, während Köln und andere nicht mehr mithalten konnten. Aber es ist sicher schwierig und zu einfach, das auf Unfähigkeit und fehlende Visionen zu reduzieren. Das hat mir zu viel Stammtisch-Charakter", sagte der 50-Jährige.

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