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Timo Hildebrand steht seit September bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag
Timo Hildebrand stand bei 1899 Hoffenheim im Tor von Eintracht Frankfurt © imago

Keeper Timo Hildebrand von Eintracht Frankfurt steht am Mittwoch vor seinem 300. Bundesliga-Einsatz.

"Für das Tor ist nach wie vor Timo die erste Option", sagte Eintracht-Coach Thomas Schaaf mit Blick auf das Punktspiel der Hessen gegen Hertha BSC Berlin.

Damit würde der 35-jährige Hildebrand den Vorzug vor Stammtorhüter Kevin Trapp bekommen, der nach seinem Syndesmoseriss inzwischen wieder trainiert.

Definitiv bestätigen wollte Schaaf den Einsatz von Hildebrand aber noch nicht.

"Ob es Änderungen in der Startformation geben wird, werden wir sehen", meinte der Trainer dazu.

Hildebrand war bereits am vergangenen Freitag in der Partie bei seinem Ex-Klub 1899 Hoffenheim (2:3) zum Einsatz gekommen und hatte trotz der drei Gegentore eine ordentliche Leistung gezeigt.

Der siebenmalige Nationalspieler, der auch schon beim VfB Stuttgart und Schalke 04 unter Vertrag stand, war erst Ende September aufgrund der Verletzung von Trapp verpflichtet worden.

Als dann auch noch die etatmäßige Nummer zwei Nummer zwei Felix Wiedwald (Pfeiffersches Drüsenfieber) ausfiel, schlug Hildebrands Stunde.

Der gebürtige Wormser wird die Eintracht aber voraussichtlich am Saisonende Richtung USA verlassen.

Schaaf indes, der im letzten Heimspiel des Jahres weiterhin auf die Langzeitverletzten Constant Djakpa, Nelson Valdez und Carlos Zambrano verzichten muss, forderte von seiner Mannschaft mehr Entschlossenheit. "Wir brauchen Geduld. Aber die Niederlage in Hoffenheim hat dem Selbstvertrauen keinen Abbruch getan", sagte der 53-Jährige.

Frankfurt hat vor dem 16. Spieltag als Tabellenachter vier Punkte mehr auf dem Konto als die Hertha (17 Zähler).

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