vergrößernverkleinern
Matthias Sammer-FC Bayern München-erklärt
Matthias Sammer ist seit 2012 Sportvorstand beim FC Bayern © getty

Von Christian Ortlepp

Sportvorstand Matthias Sammer will sich beim FC Bayern nicht auf die Rolle des Mahners reduzieren lassen.

"Wenn es damit getan ist, in dem Verein und mit den Spielern ab und zu mal ein ernstes Wort zu sprechen, ich glaube dann könnten es viele machen. Da gehört ein bisschen mehr dazu. Das ist lächerlich, das muss man klar sagen", sagte Sammer nach dem 2:0-Sieg des Rekordmeisters am Dienstag gegen den SC Freiburg zu SPORT1.

Der 47-Jährige schimpfte weiter: "Mich stört, dass es darauf reduziert wird. Ich glaube, ohne Ihnen zu nahe zu treten: Sie könnten auch in die Kabine gehen und mahnen. Jetzt weiß ich aber nicht, ob es langen würde."

Sein Fazit: "Wenn man sagt: Scheinbar genügt es zu mahnen, um alles zu gewinnen - das ist ja schon sehr billig!"

Sammer erklärte seine Rolle bei den Münchnern: "Wenn man im Leistungssport tätig ist, geht es immer um die Organisation der Leistung. Es geht um viel mehr rundherum."

Der Sportvorstand sprach zudem über die Kritik von Paul Breitner an der Arbeit der anderen Bundesligavereine.

Bayerns Markenbotschafter hatte sich im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 über die "Unfähigkeit" der Bayern-Konkurrenz ausgelassen.

Sammer dazu: "Ich kann Ihnen nur sagen: Wir versuchen täglich gut zu arbeiten, unseren Job zu machen und schauen nur auf uns. Paul hat das benannt, gar keine Frage. Aber ich muss ja nicht kommentieren, was Paul benennt. Wir versuchen unseren Job gut zu machen und können für das andere nichts."

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel