vergrößernverkleinern
Alexandru Maxim bereitete Stuttgarts Siegtor beim HSV vor
Alexandru Maxim bereitete Stuttgarts Siegtor beim HSV vor © getty

Herbert Briem, Spielerberater von Fußballprofi Alexandru Maxim, hat Spekulationen einen Riegel vorgeschoben, der Mittelfeldspieler wolle den VfB Stuttgart zur Winterpause verlassen.

"Zwar hat es Nachfragen für Alexandru gegeben. Das ist aber völlig normal bei einem Spieler, der nicht häufig spielt", sagte Briem auf Nachfrage von SPORT1. "Er fühlt sich sehr wohl in Stuttgart, hat einen Vertrag und möchte sich durchsetzen."

Um den Rumänen hatten sich beim Tabellen-15. der Bundesliga zuletzt zähe Gerüchte gehalten.

Es hieß, er sehe unter dem neuen Coach Huub Stevens keine Chance mehr und hege Wechselabsichten noch während der Saison.

Stevens hatte den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler anfangs nur auf die Bank gesetzt oder - wie beim Heimspiel gegen Schalke 04 - erst gar nicht gebracht. Er soll ihm Schwächen im Defensivverhalten vorwerfen. Maxim gilt vor allem als Kreativspieler und Standardspezialist.

Erst am vergangenen Spieltag beim Hamburger SV durfte er wieder von Beginn an ran - und bekam prompt die SPORT1-Note 2.

"Alex ist ein Spieler, der immer spielen will und gewisse Ansprüche hat", schilderte Briem. "Dass er in Hamburg von Beginn an gespielt hat, war wichtig für ihn. Er hat gezeigt, dass man mit ihm was erreichen kann."

Maxim habe aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und habe den Willen, sich auch unter dem als Defensivliebhaber geltenden Stevens aufzudrängen, meinte er weiter.

Einst war Maxim nach der Winterpause nicht fit aus dem Urlaub zurückgekehrt und hatte dafür vom früheren Coach Bruno Labbadia einen öffentlichen Rüffel bekommen.

Briem aber nennt ihn einen "klugen und reflektierenden Spieler". Der 57 Jahre alte Spielerberater war einst selbst Profi beim VfB, von Sommer 2004 bis Januar 2006 Sportdirektor und anschließend bis Sommer 2009 Chef der Scoutingabteilung.

Er hatte den Klub jüngst bei "Sky" heftig kritisiert: "Es kann nicht sein, dass Spieler gegen die Empfehlung der Scouts verpflichtet werden", sagte er zur aktuellen Krise des ehemaligen Meisters.

Dieser sieht sich mit dem Werben der Konkurrenz konfrontiert. Nach SPORT1-Informationen liegen die Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Nationalverteidiger Antonio Rüdiger derzeit auf Eis.

Der 21-Jährige hat noch Vertrag bis Juni 2017. Die Schwaben wollen ihn aber gerne frühzeitig langfristig binden und um den Nationalspieler eine neue Mannschaft aufbauen.

Rüdiger fällt aktuell wegen einer Meniskusverletzung aus. Sein Marktwert wird auf 10 Millionen Euro geschätzt.

In der Vergangenheit hatte der frühere Sportdirektor Fredi Bobic von einem Angebot des Champions-League-Achtelfinalisten AS Monaco berichtet. Auch mehrere englische Topklubs sollen Rüdiger dem Vernehmen nach auf dem Zettel haben.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel