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Aaron Hunt-VfL Wolfsburg
Aaron Hunt spielte bereits zehn Jahre für Werder Bremen © Getty

Aaron Hunt vom VfL Wolfsburg hat das schlechte Verhältnis zu seinem Trainer Dieter Hecking für seine persönliche Misere beim aktuellen Tabllenzweiten verantwortlich gemacht.

Der Mittelfeldspieler kritisiert vor allem die fehlende Kommunikation, ein intensives Gespräch zwischen den Beiden scheint es schon lange nicht mehr gegeben haben.

"Ich habe mit ihm vier Monate nicht mehr gesprochen", sagte der 28-Jährige der "Kreiszeitung Syke".

Sportlich könne man ihm nichts vorwerfen, so Hunt, auch wenn er zugibt, dass es auch besser laufen könnte, "aber wenn ich gespielt habe, dann war das okay und ich habe auch das eine oder andere Tor gemacht."

Hecking hingegen wirft Hunt fehlende Identifikation mit dem Klub vor. "Wenn er sich nicht zum VfL bekennt und mit Gedanken woanders ist, muss er damit leben, nicht berücksichtigt zu werden".

Wegen der Rolle als Ergänzungsspieler - Hunt stand in der Bundesliga nur dreimal in der Startelf - kann sich der 28-Jährige eine Rückkehr zu seinem ehemaligen Verein Werder Bremen vorstellen.

"Ich habe jetzt hier eine Situation, die nicht zufriedenstellend ist. Was jetzt in Zukunft passiert, das kann ich nicht sagen. Ich weiß, was ich an Werder habe oder hatte. Und es war klar, dass ich so etwas wie in Bremen nicht bei einem anderen Klub wieder kriegen würde. Ich kann mir eine Rückkehr grundsätzlich vorstellen", sagte er bei der offiziellen Verabschiedung von Werder-Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer der "Kreiszeitung Syke".

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