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Sportchef Rudi Völler von Bayer Leverkusen ist mächtig beeindruckt vom führenden Bundesliga-Torjäger Alexander Meier von Eintracht Frankfurt, der bisher zwölf Treffer erzielte.

Vor dem Duell mit den Hessen am Samstag (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) sagte der Weltmeister von 1990 dem Regionalsender "NRW.TV": "Meier ist ein Phänomen. Ein Schleicher, den man oft eine Viertelstunde gar nicht sieht - aber mit der seltenen Gabe, dann immer am richtigen Fleck zu stehen und eiskalt zuzuschlagen. Er weiß genau, wie er sich zu bewegen hat, immer brandgefährlich, kopfballstark - da müssen wir aufpassen."

Vor dem Wiedersehen mit seinem ehemaligen Bremer Kollegen Thomas Schaaf sieht Völler die Gastgeber dennoch im Vorteil: "Anerkennung, die Frankfurter machen das gut und werden auch bei uns Gelegenheiten bekommen. Wir aber auch, und die müssen wir effektiver nutzen als manchmal in den bisherigen Spielen. Ich glaube, wir haben eine gute Chance zu gewinnen."

Leverkusens Sportchef beschrieb auch die Lage vor der Saison, als sein Kollege Bruno Hübner vergeblich versuchte, den jetzigen Bayer-Trainer Roger Schmidt aus Salzburg zur Eintracht zu locken.

Völler: "Es gab eine Ausstiegsklausel, und wir wussten, dass auch andere dran waren... Doch Roger war einfach von unserem Kader begeistert, und ich glaube, so wie er spielen lassen will, das lässt sich bei uns etwas besser umsetzen als in Frankfurt."

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