München - Bei SPORT1 beklagt Rani Khedira den Abgang von Joshua Kimmich zum FC Bayern und macht Stuttgart Vorwürfe. Huub Stevens hadert.

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Der Wechsel von Talent Joshua Kimmich vom VfB Stuttgart zum FC Bayern wird in der Fußball-Szene nach wie vor heiß diskutiert:

VfB-Trainer Huub Stevens bedauerte bei SPORT1 den Abgang des 19-Jährigen zum Rekordmeister.

Und auch Rani Khedira, Mannschaftskollege bei RB Leipzig, wohin Kimmich noch bis Saisonende von den Schwaben ausgeliehen ist, wirkt wenig angetan von dem Verlust.

Khedira: "Schlechtes Zeichen für VfB"

"Für den VfB Stuttgart ist es ein schlechtes Zeichen. Sie hatten die Möglichkeit, ihn zu behalten", sagte der 20-jährige Bruder von Weltmeister Sami Khedira am Rande des Mercedes Benz Junior Cup in Sindelfingen gegenüber SPORT1.

Khedira, der vor seiner gemeinsamen Zeit mit dem defensiven Mittelfeldspieler in Leipzig pikanterweise ebenfalls in Stuttgart unter Stevens trainiert hatte, fügte an: "Ihn zu verkaufen, ist ein großer Verlust. Er hat eine enorme Qualität und würde dem VfB weiterhelfen."

Zum Jahreswechsel war bekannt geworden, dass Kimmich bei den Münchnern einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat.

Wohl sieben Millionen Euro Ablöse

Stuttgart soll für den Transfer des 19-Jährigen nach Medienberichten sieben Millionen Euro kassieren.

Gleichwohl trifft der personelle Aderlass den Tabellen-15. der Bundesliga.

"Ja natürlich, die sportliche Leitung ist traurig darüber", sagte Stevens bei SPORT1.

Stevens bedauert Abgang

Der Niederländer glaubt, dass Kimmichs Umfeld Einfluss auf die Entscheidung des U-19-Europameisters genommen hat.

"Der Spieler will das Höchste, der Berater will das Höchste, die Eltern wollen das Höchste. Dann ist es ganz schwierig, wenn Bayern München kommt, so einen Jungen zurückzuholen", so Stevens.

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