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Huub Stevens (l.) und Bernd Wahler vom VfB Stuttgart
Huub Stevens (l.) und Bernd Wahler vom VfB Stuttgart bei der Vorstellung Stevens © Getty Images

Stuttgarts Präsident Bernd Wahler ist in der offenen Trainerfrage erstmals in die Offensive gegangen. "Ich kann mir vorstellen, den Vertrag mit Huub Stevens zu verlängern", sagte Wahler im Trainingslager in Lagos/Portugal. Der Vertrag von Stevens (61) läuft am Saisonende aus.

Die Einstellung und der Charakter des Niederländers würden zu dem passen, "was für den ganzen Verein gelten soll - Taten statt Worte, mehr zu arbeiten und weniger zu reden. Er passt zu unserer Philosophie und zu unserer Strategie", führte Wahler in den Stuttgarter Nachrichten weiter aus.

Unnötigen Druck will der VfB-Präsident aber nicht aufbauen: "Wenn Huub Stevens sagt, er braucht noch Zeit bis März oder April, um zu einer Entscheidung zu kommen, werden wir ihm diese Zeit geben. "

Auch der neue Sportvorstand Robin Dutt betont immer wieder, dass man eine "Zeitschiene" für Gespräche mit Stevens genau abstimmen werde. Im Moment, so Dutt, gehe es beim abstiegsgefährdeten Tabellen-15. mehr um Mannschaft und Kader.

Stevens hält sich derzeit bedeckt. Ob er in Stuttgart weitermacht, habe viel damit zu tun, "wie ich mich in den kommenden Wochen fühle". Stevens hatte im November die Nachfolge des zurückgetretenen Armin Veh angetreten. Bereits in der vergangenen Saison hatte er die Schwaben einige Monate trainiert und zum Klassenerhalt geführt. Dies soll in dieser Spielzeit erneut gelingen.

Der VfB ist noch bis Samstag in Portugal. Die Stuttgarter starten am 31. Januar mit dem Heimspiel gegen Gladbach in die Rückrunde.

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