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Der 1. FC Köln will offiziell Karnevalsverein werden. In einem Schreiben an die Vereine des Kölner Festkomitees (FK) bat der FC um Aufnahme. Unterschrieben haben Präsident Werner Spinner, die Vize-Präsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach (gleichzeitig Chef des FK ist) sowie die Geschäftsführer Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle.

"Wir singen ja schon seit Jahren selbst, dass wir ein Karnevalsverein sind", sagte Schumacher. "Wir wollen als FC aufgenommen werden, das stimmt", erklärte Spinner der Bild: "Eigentlich braucht man zwei Bürgen dazu. Aber wir wollen eine breite Mehrheit und haben deshalb alle Vereine angeschrieben." Wehrle ergänzte im Express: "Wir als FC bekennen uns zum Karneval, er ist Bestandteil des Klubs und der Stadt."

Auch die Spieler finden den Schritt richtig. "Ich halte das für eine Super-Idee", sagte der in Köln geborene U21-Torhüter Timo Horn: "Das verbindet immer mehr die Stadt mit den Fans und dem Verein. Wir haben zuletzt schon einige Aktionen in dieser Hinsicht gestartet und sind da auf dem richtigen Weg."

Im Schreiben verweist der Klub darauf, dass er sich "mit der Teilnahme am Rosenmontagszug 2014 und mit dem jecken Training am 11. 11. zum kölschen Brauchtum bekannt" habe. Zum Karnevalsauftakt hatten die Profis mit Verkleidung trainiert. Zudem richtet der FC jährlich eine eigene Karnevalssitzung aus.

Zunächst kann er für fünf Jahre nur als förderndes Mitglied ins FK aufgenommen werden, danach für weitere fünf als hospitierendes und erst dann als ordentliches Mitglied. Dies gilt jedoch als Formsache.

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