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Christian Seifert ist Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga
Christian Seifert kann auf eine positive Bilanz blicken © Getty Images

Die Bundesliga hat in der vergangenen Saison 2013/14 den zehnten Umsatzrekord in Folge erzielt.

Mit 2,45 Milliarden Euro wurde der Vorjahreswert um 12,9 Prozent gesteigert, Rekordmeister Bayern München verbuchte davon 20 Prozent.

Das gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Donnerstag in Frankfurt/Main bekannt. Die 2. Bundesliga erreichte mit 458 Millionen Euro (plus 9,2 Prozent) ebenfalls einen Rekord.

"Der deutsche Profifußball hat in den letzten Jahren sein solides finanzielles Fundament genutzt, um eine hervorragende sportliche Entwicklung zu nehmen. Die Zukunftsperspektiven sind weiterhin positiv, denn das wirtschaftliche Wachstum der Bundesliga ist ungebrochen", sagte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung: "Dies bildet die Grundlage für die künftige Leistungsfähigkeit der Klubs und lässt sie ebenso ihre gesellschaftliche Verantwortung in vielfältiger Hinsicht wahrnehmen."

13 der 18 Vereine der Eliteklasse und damit einer mehr als im Vorjahr schrieben "schwarze Zahlen", die Personalkostenquote beläuft sich auf 36,8 Prozent.

Für die Spielergehälter gaben die Bundesligisten 900 Millionen Euro aus (im Vorjahr: 847 Millionen Euro).

Der Gewinn belief sich laut des vorgestellten "Bundesliga-Reports" zwar "nur" auf 38,8 Millionen Euro (im Vorjahr: 62,6 Millionen Euro) - die Einbußen in Höhe von 23,8 Millionen Euro sind aber dem neu eingeführten und anders berechneten Konzernabschluss geschuldet.

Insgesamt zahlte der Lizenzfußball mehr als 875 Millionen Euro Steuern und Abgaben, 48.830 Menschen (plus acht Prozent) arbeiteten in der Spielzeit 2013/14 in direkter Anstellung oder durch Beauftragung der Lizenzvereine.

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