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Dieter Hoeneß (l.) spielte von 1979 bis 1987 beim FC Bayern
Dieter Hoeneß (l.) spielte von 1979 bis 1987 beim FC Bayern © imago

Dieter Hoeneß ist glücklich über die Nachricht, dass sein Bruder Uli Hoeneß nun Freigänger ist.

Am Freitag bestätigte das bayerische Justizministerium, dass der ehemalige Bayern-Präsident sieben Monate nach seinem Haftantritt seine weitere Strafe als Freigänger verbüßen kann.

"Wir wissen das schon ein paar Tage und sind natürlich froh und erleichtert, dass es jetzt ganz langsam, aber sicher etwas aufwärts geht", sagte Dieter Hoeneß im Gespräch mit SPORT1: "Uli hat jetzt wieder eine Perspektive und da freuen wir uns in der Familie natürlich sehr."

Der 61 Jahre alte frühere Geschäftsführer des VfL Wolfsburg betonte aber auch: "Bei aller Freude muss man ganz klar sagen, dass noch ein langer Weg zu gehen ist. es ist jetzt sehr schön, dass Uli Freigänger ist, aber es werden noch viele, harte Monate sein, bis wieder ein normaler Zustand erreicht ist."

Es sei aber "natürlich eine deutliche Erleichterung in jeder Hinsicht, weil Uli wieder andere Themen hat, mit denen er sich beschäftigen kann. Das tut ihm gut."

Hoeneß will eine Diskussion in der Öffentlichkeit über eine bevorzugte Behandlung seines Bruders gar nicht erst aufkommen lassen.

"Auf die Diskussion sollten wir uns gar nicht einlassen. Das ist blanker Unsinn", sagte er. "Das sagen nur Leute, die sich mit der Realität nicht auskennen. Bei dieser Geschichte war die Behandlung von Uli völlig normal. Von Promi-Bonus kann da gar keine Rede sein. ich finde die Diskussion schon müßig."

Und weiter: "Dass Uli jetzt in den Freigang darf, das würde bei jedem anderen vergleichbaren Fall genauso sein, vielleicht noch ein paar Monate früher."

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