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Änis Ben-Hatira ist ageschlagen
Änis Ben-Hatira ist ageschlagen © getty

Änis Ben-Hatira wird nicht für Tunesien am Afrika-Cup in Äquatorialguinea (17. Januar bis 8. Februar) teilnehmen.

Der Offensivspieler von Hertha BSC laboriert an den Folgen einer Zehengelenks-Verletzung, so dass Tunesiens belgischer Nationalcoach Georges Leekens auf den 26-Jährigen verzichtete.

Mannschaftskollege Salomon Kalou indes wird für die Elfenbeinküste dabei sein.

"Nachdem noch einmal ein MRT und Röntgenbilder gemacht wurden, hat der Trainer entschieden, mich nicht anzufordern", teilte Ben-Hatira mit.

Der gebürtige Berliner war extra ins Trainingslager der Tunesier nach Monastir gereist, um sich noch einmal durchchecken zu lassen. Ben-Hatira soll nun in der kommenden Woche wieder bei Hertha mittrainieren.

Zum 80-minütigen Trainingsauftakt am Montag auf einem Nebenplatz des Olympiastadions begrüßte Herthas Coach Jos Luhukay 21 Spieler.

Neben Kalou fehlten Roy Beerens und Per Skjelbred, die nach Verletzungen in der Reha ran mussten.

Mit dabei war indes Hany Mukhtar. Der 19-Jährige, der die deutsche U-19-Nationalmannschaft bei der EM im vergangenen Sommer in Ungarn mit seinem Treffer zum 1:0-Finalsieg über Portugal zum Titel geführt hatte, steht vor einem Wechsel zum portugiesischen Traditionsklub Benfica Lissabon.

Mukhtar kam unter Trainer Jos Luhukay bei Hertha kaum zum Einsatz.

"Wir haben in den letzten eineinhalb Jahren immer wieder Gespräche mit ihm und seinen Beratern geführt, um ihm eine Perspektive bei uns aufzuzeigen. Ich weiß nicht, wie es ausgeht", sagte der Coach.

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