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Marco Russ von Eintracht Frankfurt mit dem Ball
Frankfurts Marco Russ © Getty Images

Nach Marco Reus hat nun auch Marco Russ Ärger mit der Justiz wegen eines Verkehrsdelikts - diesmal sogar verbunden mit dem Vorwurf einer falschen eidesstattlichen Versicherung.

Der Abwehrchef des Eintracht Frankfurt hat einen Strafbefehl in Höhe von 160.000 Euro (80 Tagessätze in Höhe von jeweils 2000 Euro) erhalten.

Sprecher Michael Meier vom zuständigen Amtsgericht Limburg bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Neuen Presse". Sollte Russ die Strafe nicht zahlen, muss er sich am Mittwoch vor Gericht verantworten.

Russ war in der Nähe von Limburg deutlich zu schnell mit seinem Auto unterwegs und hätte deshalb vor Gericht erscheinen müssen. Der 29-Jährige folgte der Ladung aber nicht.

Stattdessen legte Russ eine eidesstattliche Versicherung zusammen mit einem ärztlichen Attest vor. Daraus ging hervor, dass Russ verhandlungsunfähig sei.

Als die Justizbehörden allerdings erfuhren, dass Russ am Abend des eigentlichen Verhandlungstags in einem Testspiel für die Eintracht auflief, wurden sie aktiv. Dem Defensivspieler wurde der Strafbefehl wegen einer falschen eidesstattlichen Erklärung zugeschickt.

Dagegen legte Russ Einspruch ein. Deshalb wird es am 14. und 21. Januar zu Verhandlungen kommen - falls Russ vorher nicht doch noch bezahlt. Das scheint nicht ausgeschlossen, da der Profi am 13. Januar mit der Eintracht ins Trainingslager nach Abu Dhabi reisen soll.

Nationalspieler Reus von Borussia Dortmund muss 540.000 Euro Strafe zahlen, weil er sich jahrelang ohne Fahrerlaubnis hinters Steuer gesetzt hatte.

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