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Junior Malanda soll am Dienstag in Brüssel beerdigt werden
Junior Malanda kam auf tragische Weise ums Leben © getty

Nach dem Unfalltod von Profi Junior Malanda von Bundesligist VfL Wolfsburg gehen die Untersuchungen der Polizei weiter.

"Wir ermitteln derzeit noch den genauen Gurtstatus und wer wo genau gesessen hat", sagte Dienstgruppenleiter Jörg Haeckel von der Polizeidirektion in Bielefeld.

Der Wagen war am Samstagnachmittag gegen 15.20 Uhr auf der A2 in Höhe Porta Westfalica ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn abgekommen.

Der VW Touareg durchbrach rechts die Leitplanke, überschlug sich mehrmals und prallte gegen einen Baum.

Dabei wurde Malanda, der auf dem Rücksitz gesessen haben soll, aus dem Auto geschleudert und tödlich verletzt.

Die beiden weiteren Insassen, wie Malanda zwei 20-jährige Männer aus Belgien, sollen vorne gesessen haben und waren offenbar angeschnallt.

Beide waren laut Polizei nach dem Aufprall ansprechbar, mussten aber zum stationären Aufenthalt ins Krankenhaus gebracht werden.

"Man kann durch die Untersuchung der Krallen an den Gurten genau erkennen, welcher Gurt eingerastet hat und welcher nicht", sagte Haeckel.

Nach erster Einschätzung soll der Wagen mit erhöhter Geschwindigkeit gefahren sein, obwohl dort bei Nässe eine Geschwindigkeitsbegrenzung vorgegeben ist.

"Es gab Sturmböen und heftigen Regen. Man sah die eigene Hand nicht vor Augen", sagte Haeckel.

Malanda befand sich auf dem Weg zum Flughafen Braunschweig, von wo er mit der Mannschaft des VfL Wolfsburg ins Trainingslager nach Südafrika reisen wollte. 

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