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Roger Schmidt steht mit Leverkusen auf Rang drei
Roger Schmidt steht mit Leverkusen auf Rang drei © getty

Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt hat sich von der häufigen Kritik an seiner Arbeit in der Bundesliga-Hinrunde überrascht gezeigt.

"Ich fühle mich permanent im Rechtfertigungsmodus und muss unser Spiel verteidigen, obwohl es gut funktioniert", sagte der Coach des Bundesliga-Dritten im Interview dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Generell ist der 47-Jährige mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden, räumt aber ein: "Viele Dinge müssen sich einspielen."

Dass medial mehrfach das Fehlen eines Plan B im offensiv ausgerichteten Leverkusener Spiel beklagt wurde, stört den Bayer-Coach besonders: "Mir wird zu oft vergessen, dass wir trotz oder eigentlich gerade wegen unserer Art die Mannschaft sind, die am wenigsten Großchancen des Gegners zugelassen hat."

Missverstanden fühlte sich Schmidt, der seine Mannschaft gerade in Orlando/Florida auf die Rückrunde vorbereitet, besonders nach dem Derby gegen den 1. FC Köln (5:1).

"Die Aussagen nach dem Spiel kamen nur zustande, weil ich nach meiner Meinung zu defensivem Fußball gefragt wurde. Das hatte gar nichts mit dem 1. FC Köln zu tun", erklärte Schmidt.

Er habe nur unterstreichen wollen, dass passiver Fußball für ihn "nicht in Frage" komme.

Schmidt hatte erklärt, er könne nicht so Fußball spielen, wie Köln an diesem Tag gespielt habe.

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