Video

Raphael Wolf ist genervt von der Torwart-Diskussion bei Werder Bremen.

"Natürlich nervt das ganze Gerede von außerhalb", erklärte Wolf nach der 1:3-Testspielnielniederlage beim Drittligisten MSV Duisburg bei SPORT1.

Der 26-Jährige weiter: "Ich kann damit gut umgehen. Ich weiß ganz genau, was für eine Position ich im Verein habe. Fakt ist, dass ich die Nummer eins bei Werder bin. Man sagt mir intern, dass ich die Nummer eins bleibe und so fühle ich mich auch."

Zuvor hatte Ex-Werder-Keeper Tim Wiese nach der geplatzten Verpflichtung von Felix Wiedwald seinen ehemaligen Klub scharf kritisiert.

"Warum holen sie nicht gleich fünf Torhüter? Ich verstehe die Planung nicht. Jetzt kriegen sie offenbar keinen und stehen ein bisschen blöd da", sagte Wiese der "Bild": "Die Diskussion verunsichert und schwächt einen Torwart. Anscheinend haben sie kein Vertrauen in ihre Torhüter. Der arme Wolf tut mir Leid."

Für Wiese kann ein verunsicherter Keeper für Bremen zur einem Problem im Abstiegskampf werden: "Das kann für Werder in der Rückrunde gefährlich werden. Wolf wird nicht gestärkt, er wird geschwächt. Mich würde das wütend machen."

Wolf reagierte auf Nachfrage nur indirekt auf Wieses Äußerungen: "Natürlich nervt das, wenn da alle zwei Tage etwas in der Zeitung steht", sagte er.

Von Bremens Geschäftsführer Sport Thomas Eichin bekam der Torwart derweil Rückendeckung.

"Wir sind absolut zufrieden mit unserem Torhüter, mit Raphael Wolf als Nummer eins. Da gibt es überhaupt keine Diskussion", sagte Eichin vor der Partie bei SPORT1.

Man suche jedoch noch einen Ersatzmann für Wolf: "Es ist aber schon so, dass ich noch einen Torhüter gesucht habe oder suche, der uns wenn etwas passieren sollte, noch eine gewisse Tiefe gibt."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel