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Oliver Kahn schaut nachdenklich
Oliver Kahn spielte von 1994 bis 2008 für den FC Bayern © Getty Images

Oliver Kahn hält den übermächtigen FC Bayern in der Bundesliga-Rückrunde zumindest nicht für unschlagbar.

"Das ist zu schaffen, wenn der FC Bayern aus unerfindlichen Gründen seine Motivation, Fußball zu spielen, verliert - was ich mir nicht vorstellen kann. Allerdings ist der FC Bayern auch ein hochsensibles Gebilde. Ein, zwei Nachlässigkeiten reichen, dass sie die ganz großen Ziele verfehlen", sagte der 45-Jährige im Interview mit dem "kicker".

Für die Konkurrenz sei es doch in jeder Saison die größte Herausforderung, die großen Münchner zu schlagen. Deshalb sei der Klub jedes Mal absolut verdient Meister, weil jeder Gegner normalerweise immer 120 Prozent gegen den Rekordmeister gebe. Doch heute beschleiche ihn "manchmal das Gefühl, dass Spiele gegen Bayern schon vorher abgehakt werden", sagte der ehemalige Nationaltorhüter.

Vor dem Rückrunden-Auftakt des FCB am Freitag beim Tabellenzweiten VfL Wolfsburg meinte der Vizeweltmeister von 2002: "Ein Wolfsburger Sieg würde kurzzeitig so etwas wie Spannung aufkommen lassen. Am Ende wird der FC Bayern den Titel deutlich gewinnen."

Keine konkrete Prognose wagt Kahn in Bezug auf die Vertragsverlängerung von Trainer Pep Guardioleda über das Saisonende hinaus. "Bei ihm weiß man das nie. Ein Workaholic wie er wird sich nicht lange binden, weil ihn seine Arbeitsweise ungemein viel Kraft kostet."

Der Spanier habe sicher überdurchschnittliche Fähigkeiten, "aber den Fußball erfindet Guardiola bestimmt nicht neu".

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