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Peter Fischer muss mit Eintracht Frankfurt um die Erstklassigkeit bangen
Peter Fischer ist seit 2000 Präsident von Eintracht Frankfurt © Getty Images

Peter Fischer bleibt Präsident des Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Der 58-Jährige wurde auf der Jahreshauptversammlung der Hessen mit deutlicher Mehrheit bei nur zwei Gegenstimmen und neun Enthaltungen wiedergewählt. Sein Herausforderer Reiner Schäfer hatte seine Kandidatur kurz vor der Wahl zurückgezogen.

Fischer führt die Eintracht seit 2000. Schäfer hatte ihm "Misswirtschaft" vorgeworfen und in der Stadt eine Stimmung gegen den langjährigen Präsidenten ausgemacht. In der Wolfgang-Steubing-Halle am Riederwald zog Fischer mit einer emotionalen Rede die große Mehrheit der Mitglieder auf seine Seite. Schäfer sah keine Chance mehr und verzichtete.

Zuvor hatte Vizepräsident Thomas Förster positive Zahlen präsentiert: Im Geschäftsjahr 2013/14 erwirtschaftete die Eintracht einen Überschuss von 350.000 Euro. Das Vereinsvermögen stieg von 735.000 Euro, die Verbindlichkeiten wurden von 13,5 auf 10.5 Millionen Euro reduziert. Der Verein befinde sich zwar "nach wie vor in einer schwierigen Lage" sagte Förster, sei aber auf einem guten Weg, "wir haben noch nicht alles, aber viel erreicht."

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