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Klatschen statt Schweigen: Der VfL Wolfsburg verzichtet zum Rückrundenauftakt am Freitag im Spitzenspiel gegen den FC Bayern auf eine Schweigeminute für seinen tödlich verunglückten Profi Junior Malanda - stattdessen sollen die Spieler eine Minute klatschen und positive Energie verbreiten.

"Wir wollen damit an die Trauerfeier in Belgien anknüpfen", sagte Geschäftsführer Allofs. In Erinnerung an den vor drei Wochen bei einem Autounfall verstorbenen Jung-Profi werden beide Teams Trauerflor tragen, die Fans planen zudem eine emotionale Choreografie.

Nach Meinung von Trainer Dieter Hecking hat der Klub den schmlimmen Vorfall bislang gut verarbeitet. "Ich muss der Mannschaft, den Mitarbeitern, dem Verein ein Riesenkompliment machen. Wie wir mit dieser Tragödie umgegangen sind, das war schon gut", sagte der Coach.

 Dennoch bleibe die Situation "für jeden Einzelnen ein Spagat, einerseits Trauer zuzulassen, andererseits zur Normalität zurückzufinden", sagte Hecking dem Nachrichtenmagazin Focus: "Der eine Spieler hat Junior Malandas Tod verarbeitet. Bei dem Anderen dauert es länger."

Für eine solche Situation könne es deshalb auch "keinen vorgefertigten Handlungsplan geben". Allerdings halte er es auch für falsch, der Mannschaft "jetzt den Eindruck zu vermitteln, dass wir automatisch schlecht spielen, weil es dieses tragische Unglück gegeben hat."

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