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Arjen Robben vom FC Bayern gegen den VfB Stuttgart
Arjen Robben (r.) öffnet das Spiel für die Gäste mit seinem Führungstor © Getty Images

Stuttgart - Auch in Stuttgart tut sich der FC Bayern lange schwer, siegt letztlich wegen zweier Wahnsinnstreffer. Der VfB rutscht nach ganz unten ab.

Der FC Bayern München hat seinen Winterschlaf beendet. Der deutsche Meister kam durch ein glanzloses 2:0 (1:0) (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER) beim limitierten Abstiegskandidaten VfB Stuttgart im dritten Spiel der Rückrunde zum ersten Sieg (SERVICE: Die Statistiken des Spiels).

Überzeugen konnte die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola über weite Strecken erneut nicht, zeigte sich aber immerhin äußerst effizient (DATENCENTER: Tabelle).

Robben knallt ihn rein

Arjen Robben leitete für den lange Zeit uninspirierten Spitzenreiter in der 41. Minute das erhoffte Erfolgserlebnis im mit 60.000 Zuschauern ausverkauften Südderby ein. Der Niederländer knallte den Ball per Vollpann über Stuttgarts Torhüter Sven Ulreich hinweg ins Tor - sein erster Treffer gegen den VfB überhaupt.

David Alaba mit einem Freistoß-Kracher aus etwa 30 Metern sicherte in der 50. Minute den 13. Pflichtspielsieg in Serie gegen den VfB (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

Stuttgart in Schwierigkeiten

Für die seit sieben Begegnungen sieglose Elf von VfB-Coach Huub Stevens wird die Lage dagegen immer prekärer.

Seit sieben Heimspielen wartet Stuttgart nun schon auf einen Heimsieg, dabei gab es in den letzten sechs Spielen in der Mercedes-Arena kein eigenes Tor. Die Folge ist der Absturz auf den letzten Platz.

Götze und Robben laufen sich zunächst fest

Die Bayern begannen gewohnt dominant, fanden aber zunächst keine Lücke in der dicht gestaffelten VfB-Abwehr. Immer wieder liefen sich der schwache Mario Götze oder Robben fest.

Zudem dauerte der Aufbau viel zu lange, so dass die Stuttgarter wenig Mühe hatten, sich zu sortieren.

Der VfB präsentierte sich in der ersten Hälfte meist stabil. Allerdings machten es die Bayern den Schwaben über weite Strecken auch zu einfach.

Das Spiel des Rekordmeisters plätscherte ohne Tempo und Ideen dahin - bis Robben seinen zwölften Saisontreffer erzielte. Auf Zuspiel von Mitchell Weiser traf der Niederländer mit dem ersten Schuss aufs VfB-Tor - und das in sehenswerter Manier.

Sakai an den Pfosten

Auf der Gegenseite hatte der VfB Pech, dass Gotoku Sakai (28.) nur den Außenpfosten traf. Ansonsten fehlten dem VfB aber der Mut und die Klasse, um die Bayern in Verlegenheit zu bringen.

Nach dem Wechsel war schnell alles klar, als der zweite Torschuss der Münchner im Kasten von Sven Ulreich einschlug.

Die Münchner hatten im Anschluss gegen die offensiv harmlose Stevens-Elf wenig Mühe, den Sieg zu sichern.

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