vergrößernverkleinern
FBL-GER-BUNDESLIGA-BAYERN-MUNICH-SCHALKE
Pep Guardiola (r.) gerät des Öfteren mit Schiedsrichtern bzw. -Assistenten in heftige Diskussionen. © Getty Images

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Urs Meier hat den Umgang der Unparteiischen in der Fußball-Bundesliga mit Bayern Münchens Startrainer Pep Guardiola kritisiert. In seiner Gastkolumne für Focus Online schrieb der 56 Jahre alte Schweizer: "Pep Guardiola sind Linien egal, der Bayern-Trainer turnt mittlerweile nicht nur durch seine Coaching Zone, sondern taucht sogar an der Eckfahne auf. Ohne Konsequenzen! Dass sich das einige Schiedsrichter bieten lassen, ist ein Unding."

Dadurch entstehe der Eindruck, "der Katalane dürfe sich alles erlauben und habe einen Promi-Bonus", führte Meier aus: "Mit solchen Aktionen untergräbt Guardiola die Autorität der Schiedsrichter und macht sie lächerlich."

Der Schweizer kritisierte insbesondere jene Szene der Partie gegen Schalke 04 (1:1) am Dienstag, als Guardiola im Vollsprint zur Eckfahne geeilt war, dort mit dem Schiedsrichter-Assistenten Markus Häcker diskutierte und ihm auch noch spöttisch die Hand reichte.

Meier nannte Guardiolas Verhalten "respektlos. Der Trainer muss nach einer solchen Regelüberschreitung auf die Tribüne verwiesen werden. Nicht so Pep Guardiola. Der Star-Trainer erhält vom Münchner Publikum viel Applaus und vom Vierten Offiziellen lediglich eine kleine Ermahnung. Ich finde: Ein Unding!"

Video

  

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel