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Arjen Robben und Spieler des FC Bayern beim Heimsieg gegen den Hamburger SV
Arjen Robben hat sein Torkonto weiter nach oben geschraubt © Getty Images

Bayern München schoss sich nach seinem Rückrunden-Fehlstart für die Champions League warm, der VfL Wolfsburg blieb mit einem Torspektakel auf Königsklassenkurs: Die beiden Topteams der Bundesliga demonstrierten am 21. Spieltag ihre Stärke - auf ganz unterschiedliche Weise.

Drei Tage vor dem Achtelfinalhinspiel in der Ukraine gegen Schachtjor Donezk fertigte der Rekordmeister den Hamburger SV mit 8:0 (3:0) ab und behauptete seinen Acht-Punkte-Vorsprung.

Verfolger Nummer eins bleiben die Wölfe, die bei der Rückkehr von Weltmeister Andre Schürrle nach Leverkusen Bayer in einem verrückten Spiel mit 5:4 (3:0) besiegten.

Neben Leverkusen patzte auch ein anderer Europacup-Anwärter: Der FC Augsburg unterlag Werder Bremen mit 2:3 (1:3).

Borussia Mönchengladbach kletterte durch ein 1:0 (0:0) im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln vorerst auf den dritten Platz. Schalke 04 könnte die Gladbacher mit einem Sieg im Abendspiel bei Eintracht Frankfurt wieder verdrängen.

Trotz des ersten Tores nach 445 Minuten bleibt der VfB Stuttgart Tabellenletzter. Die Schwaben verloren 1:2 (1:1) im Derby gegen 1899 Hoffenheim.

Vor der Reise nach Lwiw zum ersten K.o.-Spiel in der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr/Sky) präsentierte sich der FC Bayern endlich wieder so souverän wie in der Hinrunde. Thomas Müller (21. /Handelfmeter und 55.), Mario Götze (23. und 88.), Arjen Robben mit seinen Saisontoren 13 und 14 (36. und 47.), Robert Lewandowski (56. ) und Franck Ribery (69.) schossen den schwachen HSV ab, der im 100. Nord-Süd-Duell seine höchste Bundesliga-Niederlage kassierte.

Bas Dost (6. und 29.) und Naldo (17.) sorgten vor der Pause für eine vermeintlich entscheidende Wolfsburger Führung in Leverkusen.

Doch Bayer schlug zurück: Drei Tore von Heung-Min Son (57., 62. und 67.) und ein Treffer von Karim Bellarabi (72.) bescherten den Rheinländern den Ausgleich, zwischenzeitlich hatte auch Dost zum dritten Mal getroffen (64.).

Das vierte Tor des Niederländers brachte den Gästen doch noch den Sieg (90.+3). Leverkusens Emir Spahic sah zudem Gelb-Rot (82.).

Assani Lukimya (16.), Franco Di Santo (23./Foulelfmeter) und Theodor Gebre Selassie (45.) schossen Bremen zum fünften Sieg in Folge und auf Rang acht - nur noch drei Punkte hinter Leverkusen.

Gotoku Sakai beendete die Stuttgarter Torflaute (39.), doch Roberto Firmino (30.) und Sebastian Rudy (90.+2) besiegelten die VfB-Niederlage.

Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht der Sonntag.

Zuächst will Hertha BSC den Aufschwung unter dem neuen Trainer Pal Dardai gegen den Tabellenvorletzten SC Freiburg (15.30 Uhr) fortsetzen. Anschließend versucht Neuling SC Paderborn bei Hannover 96 (17.30 Uhr), seinen Absturz zu bremsen.

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