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Bayern-Star Franck Ribery kann sich vorstellen, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Er lebe die deutsche Mentalität, sagt Ribery und schwärmt auch von Arjen Robben.

Bayern-Star Franck Ribery kann sich vorstellen, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. "Warum nicht?", sagte der französische Mittelfeldspieler des FC Bayern der Bild.

Bereits 2013 hatte Ribery in einem SPORT1-Interview ähnliche Pläne verkündet.

Der Ex-Nationalspieler hatte die WM 2014 verletzt verpasst und nach einem Streit über seine medizinische Behandlung auch seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gegeben. Erneut betonte er, dass er sich vorstellen könne, auch nach der Karriere in München zu bleiben: "Weil ich ein gutes Gefühl in Deutschland habe. Wenn ich das tue, dann für meine Familie, für die Zukunft."

Er habe sich ein sehr schönes Haus gekauft, "wir leben die deutsche Mentalität", sagte der Franzose: "Mein Sohn Salif ist in Deutschland geboren, er kann sogar mal für Deutschland spielen", ergänzte Ribery, der vom "fantastischen linken Fuß" seines Filius' berichtete: "Wie Arjen (Robben, d. Red.). Deshalb mag ich Arjen wohl so sehr." 

Mit seinem Heimatland Frankreich hat der 31-Jährige zumindest sportlich abgeschlossen: "Ich war getroffen, richtig getroffen von dem, was vor der WM 2014 passiert ist. Zwei Jahre hatte ich alles für diese WM getan, hatte die meisten Vorlagen und Tore in der Qualifikation. Frankreich war wegen mir bei der WM. Aber das ist alles endgültig vorbei." 

Der Franzose schwärmte zudem in höchsten Tönen von seinem kongenialen Partner Arjen Robben. Mit dem Niederländer, mit dem er 2012 in der Halbzeitpause gegen Real Madrid noch körperlich aneinander geraten war, verbinde ihn heute "eine Fußballer-Liebe".

"Wir haben beide verstanden, dass es nicht um Ribery oder Robben geht", berichtete Ribery, "sondern, dass wir nur zusammen das Beste für den FC Bayern erreichen können. Er weiß, wie ich funktioniere, ich verstehe ihn. Natürlich treffe ich gerne, aber es macht mich froh, wenn Arjen Tore schießt. Oder ein anderer. So bin ich. Ich bin nicht neidisch. Ich bin glücklich mit dem, was ich erreicht habe."

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