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Uwe Seeler macht die 0:8-Schlappe des HSV beim FC Bayern gehörig zu schaffen. Trainer Joe Zinnbauer zählt das Klub-Idol an - und fordert gegen Mönchengladbach Wiedergutmachung.

Klub-Idol Uwe Seeler (78) fordert nach der 0:8-Schmach des Bundesligisten Hamburger SV bei Bayern München eine Trotzreaktion. "Ich hoffe, dass man gegen Gladbach Wiedergutmachung betreibt", sagte Seeler vor dem Heimspiel gegen den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach am Sonntag (ab 15 Uhr im LIVETICKER und im Sportradio SPORT1.fm).

Im Kampf um den Klassenerhalt brauche der HSV die Punkte dringend. "Ich hoffe, dass es auch klappt, weil dann mein Herz ruhiger schlägt."

Das Team müsse Demut zeigen "und wissen, dass wir nicht um irgendwelche Meisterschaften, sondern gegen den Abstieg spielen. Wenn wir das immer im Gedächtnis haben, muss man als Mannschaft auflaufen und kämpfen. Und dann holt man die Punkte, die man braucht, um erstmal Stabilität zu kriegen", sagte der frühere Mittelstürmer.

Aus den bisherigen vier Rückrundenspielen holten die Hanseaten sechs Punkte, das Polster zu den Abstiegsrängen beträgt zwei Zähler.

Den Trainer Joe Zinnbauer hält Seeler für den richtigen, spart jedoch nicht mit Kritik.

"Trainerdebatten finde ich immer nicht gut. Allerdings weiß Zinnbauer auch selbst, dass er in München einen kleinen Fehler gemacht hat. Man kann in München nicht offensiv spielen, das geht nicht. Und mit unserer Mannschaft schon gar nicht", sagte der DFB-Ehrenspielführer: "Ich glaube, dass er daraus gelernt hat und weiß, was er tut gegen Gladbach."

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